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	<title>THWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Lastwiderstand&amp;diff=26586</id>
		<title>Lastwiderstand</title>
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		<updated>2022-04-08T11:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Lastwiederstand netzersatzanlage thw.jpg|thumb]]&lt;br /&gt;
{{baustellenschild}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lastwiderstände werden im THW Heizlüfter mit Leistungen im zweistelligen kW Bereich bezeichnet.&lt;br /&gt;
Diese &#039;&#039;&#039;Lastwiderstände&#039;&#039;&#039; dienen zum Halten einer Grundlast bei [[Stromerzeugungsaggregat|Stromerzeugern]]. Die Last ist meistens in mehreren Stufen einstellbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Lastwiderständen handelt es sich um so genannte Ohmsche Widerstände. D.h. im Gegensatz z.B. zu Motoren entsteht kein [[w:Blindstrom]]&lt;br /&gt;
Da die gesamte elektrische Energie in Wärme umgewandelt wird, können Lastwiderstände als Heizungen für Zelte, Hallen, usw. verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroversorgung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Leitungsroller&amp;diff=25248</id>
		<title>Leitungsroller</title>
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		<updated>2019-08-19T19:19:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Kabeltrommel ip97.jpg|thumb|Typischer Leitungsroller beim THW]]&lt;br /&gt;
[[File:Ip67 schuko.jpg|thumb|Anschlußkabel Schuko 230V]]&lt;br /&gt;
[[File:Ip67 verbindung.jpg|thumb|Anschlußkabel eingesteckt]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Leitungsroller&#039;&#039;&#039; dient zum Anschluss von elektrisch betriebenen Geräten.&lt;br /&gt;
Er werden oftmals eingesetzt um die Strecke zwischen [[Stromerzeugungsaggregat]] und Einsatzstelle zu überbrücken, da je nach Lage das Aufstellen direkt am Einsatzort nicht möglich oder auf Grund der Abgase und des Lärms sehr störend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind im THW in Längen von bis zu 50 Metern vorhanden, in unterschiedlichen Ausführungen&lt;br /&gt;
(230V Schuko, 400V CEE, 400V CEE auf 230V Schuko) und Leiterquerschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit am häufigsten vertreten sind die Leitungsroller Schuko 25 und 50 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haushaltskabeltrommeln ungeeignet ==&lt;br /&gt;
In Zeiten leerer Kassen denken alle ans Sparen. Durchaus berechtigt – doch es gibt Grenzen. Bei der Beschaffung von  Kabeltrommeln zum Beispiel. Für den THW-Bereich sind einige wichtige Anforderungen zu beachten. Spart man hier an falscher Stelle, kann sich dies negativ auf die Sicherheit und Gesundheit auswirken. Grundsätzlich unterscheidet man beim THW zwei Arten von Kabeltrommeln. Die  für  die  Werkstattarbeiten oder andere dienstliche Tätigkeiten und die für den „rauen“ Einsatz- und Übungsbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschriften ==&lt;br /&gt;
*Für Leitungsroller ist mindestens IP44 gefordert. Darüber hinaus ist als Leitungsmaterial mindestens H07 RN-F gefordert. Die Leitungsroller im Baustellenbereich müssen einen Thermoschalter haben, der Überlastungen verhindert. Trommelgehäuse, Kurbelgriff und Tragegriff müssen aus Isolierstoff bestehen. Darüber hinaus müssen Sie den Anforderungen der Schutzklasse 2 (Schutzisoliert) entsprechen und mit Steckvorrichtungen für erschwerte Bedingungen ausgerüstet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
*[[w:Kabelroller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Leitungsroller&amp;diff=25247</id>
		<title>Leitungsroller</title>
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		<updated>2019-08-19T19:04:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Zusatz: Vorschriften&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Kabeltrommel ip97.jpg|thumb|Typischer Leitungsroller beim THW]]&lt;br /&gt;
[[File:Ip67 schuko.jpg|thumb|Anschlußkabel Schuko 230V]]&lt;br /&gt;
[[File:Ip67 verbindung.jpg|thumb|Anschlußkabel eingesteckt]]&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Leitungsroller&#039;&#039;&#039; dient zum Anschluss von elektrisch betriebenen Geräten.&lt;br /&gt;
Er werden oftmals eingesetzt um die Strecke zwischen [[Stromerzeugungsaggregat]] und Einsatzstelle zu überbrücken, da je nach Lage das Aufstellen direkt am Einsatzort nicht möglich oder auf Grund der Abgase und des Lärms sehr störend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind im THW in Längen von bis zu 50 Metern vorhanden, in unterschiedlichen Ausführungen&lt;br /&gt;
(230V Schuko, 400V CEE, 400V CEE auf 230V Schuko) und Leiterquerschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit am häufigsten vertreten sind die Leitungsroller Schuko 25 und 50 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschriften ==&lt;br /&gt;
*Für Leitungsroller ist mindestens IP44 gefordert. Darüber hinaus ist als Leitungsmaterial mindestens H07 RN-F gefordert. Die Leitungsroller im Baustellenbereich müssen einen Thermoschalter haben, der Überlastungen verhindert. Trommelgehäuse, Kurbelgriff und Tragegriff müssen aus Isolierstoff bestehen. Darüber hinaus müssen Sie den Anforderungen der Schutzklasse 2 (Schutzisoliert) entsprechen und mit Steckvorrichtungen für erschwerte Bedingungen ausgerüstet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
*[[w:Kabelroller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Krankentrage&amp;diff=25246</id>
		<title>Krankentrage</title>
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		<updated>2019-08-18T16:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der &#039;&#039;&#039;Krankentrage&#039;&#039;&#039; können kranke und verletzte Personen aus Gefahrengebieten abtransportiert werden. Benutzt wird die Krankentrage vorzugsweise in den Bereichen Baustellen, Industrie, Sanitätsdienst und Katastrophenschutz. Es ist zu beachten, dass die Krankentrage im Gegensatz zum [[Schleifkorb]] nur eingesetzt werden kann, wenn der Untergrund eben und fest ist, damit ein Wegrutschen oder Zerstören der Tragefüße verhindert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflegen einer verletzten Person auf die Krankentrage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anheben des Verletzten ist das Auflegen auf die Krankentrage über seitliches Heranschieben (über den Holm) der Trage möglich oder durch Unterschieben der Trage vom Fuß- bzw. Kopfende her (über die Tragegriffe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
*Auflegen über den Holm&lt;br /&gt;
# Auf Kommando des [[Truppführer]]s &amp;quot;kippen&amp;quot; alle [[Helfer]] die verletzte Person leicht aber gleichmäßig an und halten den Verletzten so&lt;br /&gt;
# Ein anderer Helfer schiebt die Krankentrage von der Seite her an die verletzte Person heran&lt;br /&gt;
# Die Helfer lassen den Verletzten vorsichig auf die Trage rutschen welche gleichmäßig in eine gerade Position gebracht wird&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039; Krankentrage an der unverletzten Seite des Betroffenen unterschieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auflegen über die Tragegriffe&lt;br /&gt;
# 3 [[Helfer]] treten mit gespreitzten Beinen über Brust, Torso und Beine des Verletzten&lt;br /&gt;
# Nun beugen sich die Helfer zur verletzten, liegenden Person hinunter&lt;br /&gt;
# Sie drehen die Kleidung der verletzen Person so lange in einer Richtung ein bis diese fest am Körper des Verletzten anliegt&lt;br /&gt;
# Der Helfer am Kopfende fasst mit einer Hand unter den Nacken des Verletzten um dessen Kopf beim Anheben zu stützen&lt;br /&gt;
# Alle Helfer richten sich auf Kommando des Truppführers auf und heben den Verletzten mit gestreckten Armen an&lt;br /&gt;
# Ein anderer Helfer schiebt die Trage vom Fuß- oder Kopfende her durch die gespreizten Beine der Helfer unter den Verletzten&lt;br /&gt;
# Die Helfer legen den Verletzten vorsichtig und langsam auf der Trage ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sichern der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
# Die Krankentrage muß vor jeder Nutzung einer Sichtkontrolle auf Beschädigungen unterzogen werden. Werden Beschädigungen festgestellt darf die Krankentrage nicht eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Nach Möglichkeit eine [[Wolldecke]] auf der Krankentrage ausbreiten&lt;br /&gt;
# Den Verletzten darauflegen&lt;br /&gt;
# Gurtbänder schließen und ggf. sichern mittels [[Einbinden einer Krankentrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tragen der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Das Tragen eines Verletzen mit der Krankentrage erfolgt ebenso wie beim Tragen eines Verletzen im [[Schleifkorb]]. Zu beachten ist lediglich, dass der Verletzte auf der Krankentrage nicht gegen Stöße von unten geschützt ist und leichter als beim Schleifkorb von der Trage rutschen kann. Die Krankentrage darf nur verwendet werden, wenn die Bespannung straff gespannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigung der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Die Oberfläche mit einem feuchten Schwamm, Wasser und Neutralseife abwischen, danach gründlich abspühlen und trocknen. Keine aggressiven Mittel verwenden. Nach der Reinigung mit geeignetem Desinfektionsmittel nach den jeweiligen Herstellerangaben im Sprüh-Wischverfahren desinfizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Zur Platzeinsparung sind die Krankentragen in Länge bzw. in Länge und Breite ausklappbar. Beim Ausklappen muss beachtet werden, dass die Sicherungsstifte an den Gelenken vollständig eingerastet sind. ACHTUNG: Klemmgefahr für die Finger! Die Krankentrage an einem sauberen und trockenen Ort aufbewahren und vor Staub und Schmutz schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschriften und Normen der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Die Krankentragen wurden gemäß den Vorschriften der Richtlinie 93/42/EWG entwickelt und hergestellt. Es ist ein Medizinprodukt der Klasse 1. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch und Anwendung der Krankentrage. Die Anwendung darf nur durch medizinisch geschultes Persolal erfolgen. Der Umgang mit der Krankentrage ist Bestandteil der Ausbildung bei den Hilfsorganisationen. Der Patient muss auf der Trage immer ausreichend gesichert sein.&lt;br /&gt;
*Typ N DIN 13024-1 (1-fach klappbar)&lt;br /&gt;
*Typ K DIN 13024-2 (2-fach klappbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
*Abmessungen gebrauchsfertig: ca 2300 x 560x 140 mm&lt;br /&gt;
*Typ N klappbar auf 1920 x 150 x145 mm&lt;br /&gt;
*Typ K Zusammengeklappt: 990 x 130 x 175 mm&lt;br /&gt;
*Gewicht ca. 8,5kg bis 9,7kg&lt;br /&gt;
*Warenwert NEU: ab 120€&lt;br /&gt;
*max. Tragfähigkeit 150kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Krankentragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der im THW meist verwendeten Form handelt es sich um die einfach zusammenklappbare Nato-Krankentrage. Diese verfügt wie auch Rettungdiensttragen über Normzapfen für die Befestigung z.B. in Krankenwagen oder auf Drehleiterkörben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Krankentrage mit abtrennbarer Lafette (Standard im Rettungdienst, allg. &amp;quot;[[Fernotrage]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Schleifkorbtrage (kleiner Bruder des [[Schleifkorb]]es. Findet Verwendung in der [[Bergrettung]] und auf [[Drehleiter]]n)&lt;br /&gt;
* [[Rettungsbrett/ Schaufeltragen/ Spineboard oder Backboards]]&lt;br /&gt;
* Tragestuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hersteller [http://%5Bhttps://shop.doenges-rs.de/produkte/retten-bergen-helfen/notfallmedizin/transport/krankentragen/253/doenges-krankentrage-din-13024%20Dönges%20Krankentrage%5D Dönges]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erste-Hilfe-Ausstattung‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Krankentrage&amp;diff=25245</id>
		<title>Krankentrage</title>
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		<updated>2019-08-18T16:24:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Ergänzung Krankentrage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der &#039;&#039;&#039;Krankentrage&#039;&#039;&#039; können kranke und verletzte Personen aus Gefahrengebieten abtransportiert werden. Benutzt wird die Krankentrage vorzugsweise in den Bereichen Baustellen, Industrie, Sanitätsdienst und Katastrophenschutz. Es ist zu beachten, dass die Krankentrage im Gegensatz zum [[Schleifkorb]] nur eingesetzt werden kann, wenn der Untergrund eben und fest ist, damit ein Wegrutschen oder Zerstören der Tragefüße verhindert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflegen einer verletzten Person auf die Krankentrage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anheben des Verletzten ist das Auflegen auf die Krankentrage über seitliches Heranschieben (über den Holm) der Trage möglich oder durch Unterschieben der Trage vom Fuß- bzw. Kopfende her (über die Tragegriffe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
*Auflegen über den Holm&lt;br /&gt;
# Auf Kommando des [[Truppführer]]s &amp;quot;kippen&amp;quot; alle [[Helfer]] die verletzte Person leicht aber gleichmäßig an und halten den Verletzten so&lt;br /&gt;
# Ein anderer Helfer schiebt die Krankentrage von der Seite her an die verletzte Person heran&lt;br /&gt;
# Die Helfer lassen den Verletzten vorsichig auf die Trage rutschen welche gleichmäßig in eine gerade Position gebracht wird&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039; Krankentrage an der unverletzten Seite des Betroffenen unterschieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auflegen über die Tragegriffe&lt;br /&gt;
# 3 [[Helfer]] treten mit gespreitzten Beinen über Brust, Torso und Beine des Verletzten&lt;br /&gt;
# Nun beugen sich die Helfer zur verletzten, liegenden Person hinunter&lt;br /&gt;
# Sie drehen die Kleidung der verletzen Person so lange in einer Richtung ein bis diese fest am Körper des Verletzten anliegt&lt;br /&gt;
# Der Helfer am Kopfende fasst mit einer Hand unter den Nacken des Verletzten um dessen Kopf beim Anheben zu stützen&lt;br /&gt;
# Alle Helfer richten sich auf Kommando des Truppführers auf und heben den Verletzten mit gestreckten Armen an&lt;br /&gt;
# Ein anderer Helfer schiebt die Trage vom Fuß- oder Kopfende her durch die gespreizten Beine der Helfer unter den Verletzten&lt;br /&gt;
# Die Helfer legen den Verletzten vorsichtig und langsam auf der Trage ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sichern der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
# Die Krankentrage muß vor jeder Nutzung einer Sichtkontrolle auf Beschädigungen unterzogen werden. Werden Beschädigungen festgestellt darf die Krankentrage nicht eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Nach Möglichkeit eine [[Wolldecke]] auf der Krankentrage ausbreiten&lt;br /&gt;
# Den Verletzten darauflegen&lt;br /&gt;
# Gurtbänder schließen und ggf. sichern mittels [[Einbinden einer Krankentrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tragen der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Das Tragen eines Verletzen mit der Krankentrage erfolgt ebenso wie beim Tragen eines Verletzen im [[Schleifkorb]]. Zu beachten ist lediglich, dass der Verletzte auf der Krankentrage nicht gegen Stöße von unten geschützt ist und leichter als beim Schleifkorb von der Trage rutschen kann. Die Krankentrage darf nur verwendet werden, wenn die Bespannung straff gespannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigung der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Die Oberfläche mit einem feuchten Schwamm, Wasser und Neutralseife abwischen, danach gründlich abspühlen und trocknen. Keine aggressiven Mittel verwenden. Nach der Reinigung mit geeignetem Desinfektionsmittel nach den jeweiligen Herstellerangaben im Sprüh-Wischverfahren desinfizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Zur Platzeinsparung sind die Krankentragen in Länge bzw. in Länge und Breite ausklappbar. Beim Ausklappen muss beachtet werden, dass die Sicherungsstifte an den Gelenken vollständig eingerastet sind. ACHTUNG: Klemmgefahr für die Finger! Die Krankentrage an einem sauberen und trockenen Ort aufbewahren und vor Staub und Schmutz schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschriften und Normen der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Die Krankentragen wurden gemäß den Vorschriften der Richtlinie 93/42/EWG entwickelt und hergestellt. Es ist ein Medizinprodukt der Klasse 1. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch und Anwendung der Krankentrage. Die Anwendung darf nur durch medizinisch geschultes Persolal erfolgen. Der Umgang mit der Krankentrage ist Bestandteil der Ausbildung bei den Hilfsorganisationen. Der Patient muss auf der Trage immer ausreichend gesichert sein.&lt;br /&gt;
*Typ N DIN 13024-1 (1-fach klappbar)&lt;br /&gt;
*Typ K DIN 13024-2 (2-fach klappbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
*Abmessungen gebrauchsfertig: ca 2300 x 560x 140 mm&lt;br /&gt;
*Typ N klappbar auf 1920 x 150 x145 mm&lt;br /&gt;
*Typ K Zusammengeklappt: 990 x 130 x 175 mm&lt;br /&gt;
*Gewicht ca. 8,5kg bis 9,7kg&lt;br /&gt;
*Warenwert NEU: ab 120€&lt;br /&gt;
*max. Tragfähigkeit 150kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Krankentragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der im THW meist verwendeten Form handelt es sich um die einfach zusammenklappbare Nato-Krankentrage. Diese verfügt wie auch Rettungdiensttragen über Normzapfen für die Befestigung z.B. in Krankenwagen oder auf Drehleiterkörben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schaufeltrage]], für das Umlagern von Verletzten bzw. nach Sicherung mit Gurten für den Transport.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Krankentrage&#039;&#039;&#039; mit abtrennbarer Lafette (Standard im Rettungdienst, allg. &amp;quot;[[Fernotrage]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Schleifkorbtrage (kleiner Bruder des [[Schleifkorb]]es. Findet Verwendung in der [[Bergrettung]] und auf [[Drehleiter]]n)&lt;br /&gt;
* [[Rettungsbrett/ Spineboard]]&lt;br /&gt;
* [[Tragestuhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hersteller Dönges [https://shop.doenges-rs.de/produkte/retten-bergen-helfen/notfallmedizin/transport/krankentragen/253/doenges-krankentrage-din-13024 Dönges Krankentrage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erste-Hilfe-Ausstattung‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Krankentrage&amp;diff=25244</id>
		<title>Krankentrage</title>
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		<updated>2019-08-18T16:22:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Ergänzung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der &#039;&#039;&#039;Krankentrage&#039;&#039;&#039; können kranke und verletzte Personen aus Gefahrengebieten abtransportiert werden. Benutzt wird die Krankentrage vorzugsweise in den Bereichen Baustellen, Industrie, Sanitätsdienst und Katastrophenschutz. Es ist zu beachten, dass die Krankentrage im Gegensatz zum [[Schleifkorb]] nur eingesetzt werden kann, wenn der Untergrund eben und fest ist, damit ein Wegrutschen oder Zerstören der Tragefüße verhindert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflegen einer verletzten Person auf die Krankentrage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anheben des Verletzten ist das Auflegen auf die Krankentrage über seitliches Heranschieben (über den Holm) der Trage möglich oder durch Unterschieben der Trage vom Fuß- bzw. Kopfende her (über die Tragegriffe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
*Auflegen über den Holm&lt;br /&gt;
# Auf Kommando des [[Truppführer]]s &amp;quot;kippen&amp;quot; alle [[Helfer]] die verletzte Person leicht aber gleichmäßig an und halten den Verletzten so&lt;br /&gt;
# Ein anderer Helfer schiebt die Krankentrage von der Seite her an die verletzte Person heran&lt;br /&gt;
# Die Helfer lassen den Verletzten vorsichig auf die Trage rutschen welche gleichmäßig in eine gerade Position gebracht wird&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039; Krankentrage an der unverletzten Seite des Betroffenen unterschieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auflegen über die Tragegriffe&lt;br /&gt;
# 3 [[Helfer]] treten mit gespreitzten Beinen über Brust, Torso und Beine des Verletzten&lt;br /&gt;
# Nun beugen sich die Helfer zur verletzten, liegenden Person hinunter&lt;br /&gt;
# Sie drehen die Kleidung der verletzen Person so lange in einer Richtung ein bis diese fest am Körper des Verletzten anliegt&lt;br /&gt;
# Der Helfer am Kopfende fasst mit einer Hand unter den Nacken des Verletzten um dessen Kopf beim Anheben zu stützen&lt;br /&gt;
# Alle Helfer richten sich auf Kommando des Truppführers auf und heben den Verletzten mit gestreckten Armen an&lt;br /&gt;
# Ein anderer Helfer schiebt die Trage vom Fuß- oder Kopfende her durch die gespreizten Beine der Helfer unter den Verletzten&lt;br /&gt;
# Die Helfer legen den Verletzten vorsichtig und langsam auf der Trage ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sichern der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
# Die Krankentrage muß vor jeder Nutzung einer Sichtkontrolle auf Beschädigungen unterzogen werden. Werden Beschädigungen festgestellt darf die Krankentrage nicht eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Nach Möglichkeit eine [[Wolldecke]] auf der Krankentrage ausbreiten&lt;br /&gt;
# Den Verletzten darauflegen&lt;br /&gt;
# Gurtbänder schließen und ggf. sichern mittels [[Einbinden einer Krankentrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tragen der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Das Tragen eines Verletzen mit der Krankentrage erfolgt ebenso wie beim Tragen eines Verletzen im [[Schleifkorb]]. Zu beachten ist lediglich, dass der Verletzte auf der Krankentrage nicht gegen Stöße von unten geschützt ist und leichter als beim Schleifkorb von der Trage rutschen kann. Die Krankentrage darf nur verwendet werden, wenn die Bespannung straff gespannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigung der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Die Oberfläche mit einem feuchten Schwamm, Wasser und Neutralseife abwischen, danach gründlich abspühlen und trocknen. Keine aggressiven Mittel verwenden. Nach der Reinigung mit geeignetem Desinfektionsmittel nach den jeweiligen Herstellerangaben im Sprüh-Wischverfahren desinfizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Zur Platzeinsparung sind die Krankentragen in Länge bzw. in Länge und Breite ausklappbar. Beim Ausklappen muss beachtet werden, dass die Sicherungsstifte an den Gelenken vollständig eingerastet sind. ACHTUNG: Klemmgefahr für die Finger! Die Krankentrage an einem sauberen und trockenen Ort aufbewahren und vor Staub und Schmutz schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschriften und Normen der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Die Krankentragen wurden gemäß den Vorschriften der Richtlinie 93/42/EWG entwickelt und hergestellt. Es ist ein Medizinprodukt der Klasse 1. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch und Anwendung der Krankentrage. Die Anwendung darf nur durch medizinisch geschultes Persolal erfolgen. Der Umgang mit der Krankentrage ist Bestandteil der Ausbildung bei den Hilfsorganisationen. Der Patient muss auf der Trage immer ausreichend gesichert sein.&lt;br /&gt;
*Typ N DIN 13024-1 (1-fach klappbar)&lt;br /&gt;
*Typ K DIN 13024-2 (2-fach klappbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
*Abmessungen gebrauchsfertig: ca 2300 x 560x 140 mm&lt;br /&gt;
*Typ N klappbar auf 1920 x 150 x145 mm&lt;br /&gt;
*Typ K Zusammengeklappt: 990 x 130 x 175 mm&lt;br /&gt;
*Gewicht ca. 8,5kg bis 9,7kg&lt;br /&gt;
*Warenwert NEU: ab 120€&lt;br /&gt;
*max. Tragfähigkeit 150kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Krankentragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der im THW meist verwendeten Form handelt es sich um die einfach zusammenklappbare Nato-Krankentrage. Diese verfügt wie auch Rettungdiensttragen über Normzapfen für die Befestigung z.B. in Krankenwagen oder auf Drehleiterkörben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schaufeltrage]], für das Umlagern von Verletzten bzw. nach Sicherung mit Gurten für den Transport.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Krankentrage&#039;&#039;&#039; mit abtrennbarer Lafette (Standard im Rettungdienst, allg. &amp;quot;[[Fernotrage]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* Schleifkorbtrage (kleiner Bruder des [[Schleifkorb]]es. Findet Verwendung in der [[Bergrettung]] und auf [[Drehleiter]]n)&lt;br /&gt;
* [[Rettungsbrett]]&lt;br /&gt;
* [[Tragestuhl]]&lt;br /&gt;
* Spineboard&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hersteller Dönges [https://shop.doenges-rs.de/produkte/retten-bergen-helfen/notfallmedizin/transport/krankentragen/253/doenges-krankentrage-din-13024 Dönges Krankentrage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erste-Hilfe-Ausstattung‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Krankentrage&amp;diff=25243</id>
		<title>Krankentrage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Krankentrage&amp;diff=25243"/>
		<updated>2019-08-18T16:21:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Fertigstellung Krankentrake&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der &#039;&#039;&#039;Krankentrage&#039;&#039;&#039; können kranke und verletzte Personen aus Gefahrengebieten abtransportiert werden. Benutzt wird die Krankentrage vorzugsweise in den Bereichen Baustellen, Industrie, Sanitätsdienst und Katastrophenschutz. Es ist zu beachten, dass die Krankentrage im Gegensatz zum [[Schleifkorb]] nur eingesetzt werden kann, wenn der Untergrund eben und fest ist, damit ein Wegrutschen oder Zerstören der Tragefüße verhindert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflegen einer verletzten Person auf die Krankentrage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anheben des Verletzten ist das Auflegen auf die Krankentrage über seitliches Heranschieben (über den Holm) der Trage möglich oder durch Unterschieben der Trage vom Fuß- bzw. Kopfende her (über die Tragegriffe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
*Auflegen über den Holm&lt;br /&gt;
# Auf Kommando des [[Truppführer]]s &amp;quot;kippen&amp;quot; alle [[Helfer]] die verletzte Person leicht aber gleichmäßig an und halten den Verletzten so&lt;br /&gt;
# Ein anderer Helfer schiebt die Krankentrage von der Seite her an die verletzte Person heran&lt;br /&gt;
# Die Helfer lassen den Verletzten vorsichig auf die Trage rutschen welche gleichmäßig in eine gerade Position gebracht wird&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039; Krankentrage an der unverletzten Seite des Betroffenen unterschieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auflegen über die Tragegriffe&lt;br /&gt;
# 3 [[Helfer]] treten mit gespreitzten Beinen über Brust, Torso und Beine des Verletzten&lt;br /&gt;
# Nun beugen sich die Helfer zur verletzten, liegenden Person hinunter&lt;br /&gt;
# Sie drehen die Kleidung der verletzen Person so lange in einer Richtung ein bis diese fest am Körper des Verletzten anliegt&lt;br /&gt;
# Der Helfer am Kopfende fasst mit einer Hand unter den Nacken des Verletzten um dessen Kopf beim Anheben zu stützen&lt;br /&gt;
# Alle Helfer richten sich auf Kommando des Truppführers auf und heben den Verletzten mit gestreckten Armen an&lt;br /&gt;
# Ein anderer Helfer schiebt die Trage vom Fuß- oder Kopfende her durch die gespreizten Beine der Helfer unter den Verletzten&lt;br /&gt;
# Die Helfer legen den Verletzten vorsichtig und langsam auf der Trage ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sichern der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
# Die Krankentrage muß vor jeder Nutzung einer Sichtkontrolle auf Beschädigungen unterzogen werden. Werden Beschädigungen festgestellt darf die Krankentrage nicht eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Nach Möglichkeit eine [[Wolldecke]] auf der Krankentrage ausbreiten&lt;br /&gt;
# Den Verletzten darauflegen&lt;br /&gt;
# Gurtbänder schließen und ggf. sichern mittels [[Einbinden einer Krankentrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tragen der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Das Tragen eines Verletzen mit der Krankentrage erfolgt ebenso wie beim Tragen eines Verletzen im [[Schleifkorb]]. Zu beachten ist lediglich, dass der Verletzte auf der Krankentrage nicht gegen Stöße von unten geschützt ist und leichter als beim Schleifkorb von der Trage rutschen kann. Die Krankentrage darf nur verwendet werden, wenn die Bespannung straff gespannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigung der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Die Oberfläche mit einem feuchten Schwamm, Wasser und Neutralseife abwischen, danach gründlich abspühlen und trocknen. Keine aggressiven Mittel verwenden. Nach der Reinigung mit geeignetem Desinfektionsmittel nach den jeweiligen Herstellerangaben im Sprüh-Wischverfahren desinfizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Zur Platzeinsparung sind die Krankentragen in Länge bzw. in Länge und Breite ausklappbar. Beim Ausklappen muss beachtet werden, dass die Sicherungsstifte an den Gelenken vollständig eingerastet sind. ACHTUNG: Klemmgefahr für die Finger! Die Krankentrage an einem sauberen und trockenen Ort aufbewahren und vor Staub und Schmutz schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschriften und Normen der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Die Krankentragen wurden gemäß den Vorschriften der Richtlinie 93/42/EWG entwickelt und hergestellt. Es ist ein Medizinprodukt der Klasse 1. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch und Anwendung der Krankentrage. Die Anwendung darf nur durch medizinisch geschultes Persolal erfolgen. Der Umgang mit der Krankentrage ist Bestandteil der Ausbildung bei den Hilfsorganisationen. Der Patient muss auf der Trage immer ausreichend gesichert sein.&lt;br /&gt;
*Typ N DIN 13024-1 (1-fach klappbar)&lt;br /&gt;
*Typ K DIN 13024-2 (2-fach klappbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
*Abmessungen gebrauchsfertig: ca 2300 x 560x 140 mm&lt;br /&gt;
*Typ N klappbar auf 1920 x 150 x145 mm&lt;br /&gt;
*Typ K Zusammengeklappt: 990 x 130 x 175 mm&lt;br /&gt;
*Gewicht ca. 8,5kg bis 9,7kg&lt;br /&gt;
*Warenwert NEU: ab 120€&lt;br /&gt;
*max. Tragfähigkeit 150kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Krankentragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der im THW meist verwendeten Form handelt es sich um die einfach zusammenklappbare Nato-Krankentrage. Diese verfügt wie auch Rettungdiensttragen über Normzapfen für die Befestigung z.B. in Krankenwagen oder auf Drehleiterkörben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schaufeltrage]], für das Umlagern von Verletzten bzw. nach Sicherung mit Gurten für den Transport.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Krankentrage&#039;&#039;&#039; mit abtrennbarer Lafette (Standard im Rettungdienst, allg. &amp;quot;[[Fernotrage]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* [[Schleifkorbtrage]] (kleiner Bruder des [[Schleifkorb]]es. Findet Verwendung in der [[Bergrettung]] und auf [[Drehleiter]]n)&lt;br /&gt;
* [[Rettungsbrett]]&lt;br /&gt;
* [[Tragestuhl]]&lt;br /&gt;
* [[Spineboard]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hersteller Dönges [https://shop.doenges-rs.de/produkte/retten-bergen-helfen/notfallmedizin/transport/krankentragen/253/doenges-krankentrage-din-13024 Dönges Krankentrage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erste-Hilfe-Ausstattung‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Krankentrage&amp;diff=25240</id>
		<title>Krankentrage</title>
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		<updated>2019-08-15T19:25:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Ergänzung zur Krankentrage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit Hilfe der &#039;&#039;&#039;Krankentrage&#039;&#039;&#039; können kranke und verletzte Personen aus Gefahrengebieten abtransportiert werden. Benutzt wird die Krankentrage vorzugsweise in den Bereichen Baustellen, Industrie, Sanitätsdienst und Katastrophenschutz. Es ist zu beachten, dass die Krankentrage im Gegensatz zum [[Schleifkorb]] nur eingesetzt werden kann, wenn der Untergrund eben und fest ist, damit ein Wegrutschen oder Zerstören der Tragefüße verhindert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflegen einer verletzten Person auf die Krankentrage&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anheben des Verletzten ist das Auflegen auf die Krankentrage über seitliches Heranschieben (über den Holm) der Trage möglich oder durch Unterschieben der Trage vom Fuß- bzw. Kopfende her (über die Tragegriffe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
*Auflegen über den Holm&lt;br /&gt;
# Auf Kommando des [[Truppführer]]s &amp;quot;kippen&amp;quot; alle [[Helfer]] die verletzte Person leicht aber gleichmäßig an und halten den Verletzten so&lt;br /&gt;
# Ein anderer Helfer schiebt die Krankentrage von der Seite her an die verletzte Person heran&lt;br /&gt;
# Die Helfer lassen den Verletzten vorsichig auf die Trage rutschen welche gleichmäßig in eine gerade Position gebracht wird&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039; Krankentrage an der unverletzten Seite des Betroffenen unterschieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auflegen über die Tragegriffe&lt;br /&gt;
# 3 [[Helfer]] treten mit gespreitzten Beinen über Brust, Torso und Beine des Verletzten&lt;br /&gt;
# Nun beugen sich die Helfer zur verletzten, liegenden Person hinunter&lt;br /&gt;
# Sie drehen die Kleidung der verletzen Person so lange in einer Richtung ein bis diese fest am Körper des Verletzten anliegt&lt;br /&gt;
# Der Helfer am Kopfende fasst mit einer Hand unter den Nacken des Verletzten um dessen Kopf beim Anheben zu stützen&lt;br /&gt;
# Alle Helfer richten sich auf Kommando des Truppführers auf und heben den Verletzten mit gestreckten Armen an&lt;br /&gt;
# Ein anderer Helfer schiebt die Trage vom Fuß- oder Kopfende her durch die gespreizten Beine der Helfer unter den Verletzten&lt;br /&gt;
# Die Helfer legen den Verletzten vorsichtig und langsam auf der Trage ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sichern der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
# Die Krankentrage muß vor jeder Nutzung einer Sichtkontrolle auf Beschädigungen unterzogen werden. Werden Beschädigungen festgestellt darf die Krankentrage nicht eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
# Nach Möglichkeit eine [[Wolldecke]] auf der Krankentrage ausbreiten&lt;br /&gt;
# Den Verletzten darauflegen&lt;br /&gt;
# Gurtbänder schließen und ggf. sichern mittels [[Einbinden einer Krankentrage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tragen der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Das Tragen eines Verletzen mit der Krankentrage erfolgt ebenso wie beim Tragen eines Verletzen im [[Schleifkorb]]. Zu beachten ist lediglich, dass der Verletzte auf der Krankentrage nicht gegen Stöße von unten geschützt ist und leichter als beim Schleifkorb von der Trage rutschen kann. Die Krankentrage darf nur verwendet werden, wenn die Bespannung straff gespannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigung der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Die Oberfläche ,it einem feuchten Schwamm mit Wasser und Neutralseife abwischen, danach gründlich abspühlen und trocknen. Keine aggressiven Mittel verwenden. Nach der Reinigung mit geeignetem Desinfektionsmittel nach den jeweiligen Herstellerangaben im Sprüh-Wischverfahren desinfizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Zur Platzeinsparung sind die Krankentragen in Länge bzw. in Länge und Breite ausklappbar. Beim Ausklappen muss beachtet werden, dass die Sicherungsstifte an den Gelenken vollständig eingerastet sind. ACHTUNG: Klemmgefahr für die Finger! Die Krankentrage an einem sauberen und trockenen Ort aufbewahren und vor Staub und Schmutz schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorschriften und Normen der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
Die Krankentragen wurden gemäß den Vorschriften der Richtlinie 93/42/EWG entwickelt und hergestellt. Es ist ein Medizinprodukt der Klasse 1. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch und Anwendung der Krankentrage. Die Anwendung darf nur durch medizinisch geschultes Persolal erfolgen. Der Umgang mit der Krankentrage ist Bestandteil der Ausbildung bei den Hilfsorganisationen. Der Patient muss auf der Trage immer ausreichend gesichert sein.&lt;br /&gt;
*Typ N DIN 13024-1&lt;br /&gt;
*Typ K DIN 13024-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten der Krankentrage ==&lt;br /&gt;
*Abmessungen gebrauchsfertig: ca 2300 x 560x 140 mm&lt;br /&gt;
*Typ N klappbar auf 1920 x 150 x145 mm&lt;br /&gt;
*Typ K Zusammengeklappt: 990 x 130 x 175 mm&lt;br /&gt;
*Gewicht ca. 8,5kg&lt;br /&gt;
*max. Tragfähigkeit 150kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Krankentragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der im THW meist verwendeten Form handelt es sich um die einfach zusammenklappbare Nato-Krankentrage. Diese verfügt wie auch Rettungdiensttragen über Normzapfen für die Befestigung z.B. in Krankenwagen oder auf Drehleiterkörben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schaufeltrage]], für das Umlagern von Verletzten bzw. nach Sicherung mit Gurten für den Transport.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Krankentrage&#039;&#039;&#039; mit abtrennbarer Lafette (Standard im Rettungdienst, allg. &amp;quot;[[Fernotrage]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* [[Schleifkorbtrage]] (kleiner Bruder des [[Schleifkorb]]es. Findet Verwendung in der [[Bergrettung]] und auf [[Drehleiter]]n)&lt;br /&gt;
* [[Rettungsbrett]]&lt;br /&gt;
* [[Tragestuhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erste-Hilfe-Ausstattung‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=G26/3&amp;diff=25189</id>
		<title>G26/3</title>
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		<updated>2019-07-18T20:41:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die G26/3 ist eine arbeitsmedizinische Untersuchung und soll feststellen, ob eine&lt;br /&gt;
Tätigkeit unter umluftunabhängigem [http://thwiki.org/t=Atemschutz Atemschutz] den [http://thwiki.org/t=Helfer Helfer] aufgrund der hohen Herz-Kreislauf-Belastung gefährden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der medizinische Eignungstest nach dem Grundsatz 26 der Berufsgenossenschaften überprüft, ob der Einsatz [http://thwiki.org/t=Pers%C3%B6nliche_Schutzausstattung persönlicher Schutzausstattung] (PSA) unter den gegebenen Bedingungen am Arbeitsplatz mit dem Gesundheitszustand der angehenden [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger Atemschutzgeräteträgerin / den Atemschutzgeräteträger] vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ In der Bundesrepublik Deutschland wird eine Untersuchung nach dem Grundsatz G26 „Einsatz und Auswahl von [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräten]“ von den Berufsgenossenschaften in der BGR 190 vorgeschrieben § und im Anhang 3 erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gruppeneinteilung=&lt;br /&gt;
Die Anzahl und Art der durchzuführenden Untersuchungen ist abhängig vom eingesetzten&lt;br /&gt;
[http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgerät]:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| G26/1 || Gewicht &amp;lt; 3kg, Atemwiderstand &amp;lt; 5mbar || Partikelfilter der Klassen P1 sowie P2, partikelfiltrierende Halbmasken, Gebläsefiltergeräte,&lt;br /&gt;
Druckluftschlauchgeräte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| G26/2 || Gewicht &amp;lt; 5kg, Atemwiderstand &amp;gt; 5mbar || Partikelfilter der Klassen P1 sowie P2, partikelfiltrierende Halbmasken, Gebläsefiltergeräte,&lt;br /&gt;
Druckluftschlauchgeräte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| G26/3 || Gewicht &amp;gt; 5kg, Atemwiderstand &amp;lt; 6mbar || Frei tragbare Isoliergeräte, Regenerationsgeräte&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausnahmeregelungen==&lt;br /&gt;
*Bei Geräten mit weniger als 3kg Gewicht und ohne Atemwiderstand, Fluchtgeräten oder Selbstrettern ist eine Eignungsuntersuchung nicht notwendig. Dazu gehören zum Beispiel Schlauchgeräte oder gebläseunterstützte Filtergeräte mit Haube oder Helm, bei denen die Atemluft frei abströmen kann. Außerdem ist bei Geräten der Gruppe 1, welche weniger als eine halbe Stunde pro Tag genutzt werden, ebenfalls keine Untersuchung notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Umfang der Tauglichkeitsuntersuchung=&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!  !! G26/1 !! G26/2 !! G26/3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Allgemeine Untersuchung* || Ja || Ja || Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Blutdruck im sitzen und stehen || Ja || Ja || Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Urinstatus || Ja || Ja || Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Röntgenthorax || Nein || Ja || Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lungenfunktionsprüfung || Ja || Ja || Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ergometrie || Nein || Ja/Nein || Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sehtest für Rettungseinsätze || Nein || Ja || Ja&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Otoskopische Untersuchung || Ja || Ja || Ja&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Allgemeine Untersuchung* beinhaltet folgende Punkte:&lt;br /&gt;
* Krankheitsvorgeschichte (Anamnese)&lt;br /&gt;
* Körperliche Untersuchung&lt;br /&gt;
* Sehtest&lt;br /&gt;
* Hörtest&lt;br /&gt;
* Urinuntersuchung&lt;br /&gt;
* Blutuntersuchung (kleines Blutbild)&lt;br /&gt;
* Röntgen der Lunge (alle 6 Jahre)&lt;br /&gt;
* Lungenfunktionsprüfung&lt;br /&gt;
* Belastungs-EKG (inklusive Ruhe EKG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig vom Ergebnis der Ärtzlichenuntersuchung gibt es einige Erkrankungen, welche die Eignung als angehende [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger Atemschutzgeräteträgerin / Atemschutzgeräteträger] unabhängig von der Geräteklasse einschränken können:&lt;br /&gt;
* allgemeine Körperschwäche&lt;br /&gt;
* Bewußtseins- oder Gleichgewichtsstörungen, Anfallsleiden&lt;br /&gt;
* Erkrankungen des Nervensystems&lt;br /&gt;
* Alkoholmissbrauch oder anderes Suchtverhalten&lt;br /&gt;
* Trommelfellperforation&lt;br /&gt;
* Zahnvollprotesen bei Einsatz eines Mundstücks&lt;br /&gt;
* Erkrankungen der Atmungsorgane&lt;br /&gt;
* krankhafte Verminderung der Vitalkapazität&lt;br /&gt;
* Herz-, Kreislauf-, Blutdruckerkrankungen&lt;br /&gt;
* Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates&lt;br /&gt;
* infektiöse oder allergische Hauterkrankungen&lt;br /&gt;
* Augenkrankheiten&lt;br /&gt;
* Gehörverlust bei Rettungseinsätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bewertung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Untersuchung kann die Entscheidung des Arztes wie folgt ausfallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine Bedenken&lt;br /&gt;
* Keine Bedenken unter bestimmten Voraussetzungen&lt;br /&gt;
* Befristete Bedenken&lt;br /&gt;
* Unbefristete Bedenken&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=G26/3&amp;diff=25186</id>
		<title>G26/3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=G26/3&amp;diff=25186"/>
		<updated>2019-07-18T13:45:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Zusazt G26/3&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die G26/3 ist eine arbeitsmedizinische Untersuchung und soll feststellen, ob eine&lt;br /&gt;
Tätigkeit unter umluftunabhängigem [[Atemschutz]] den Helfer aufgrund der hohen Herz-Kreislauf-Belastung gefährden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der medizinische Eignungstest nach dem Grundsatz 26 der Berufsgenossenschaften überprüft, ob der Einsatz persönlicher Schutzausstattung (PSA) unter den gegebenen Bedingungen am Arbeitsplatz mit dem Gesundheitszustand der angehenden Atemschutzgeräteträgerin / den Atemschutzgeräteträger vereinbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umfang==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung umfasst folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Krankheitsvorgeschichte (Anamnese)&lt;br /&gt;
* Körperliche Untersuchung&lt;br /&gt;
* Sehtest&lt;br /&gt;
* Hörtest&lt;br /&gt;
* Urinuntersuchung&lt;br /&gt;
* Blutuntersuchung (kleines Blutbild)&lt;br /&gt;
* Röntgen der Lunge (alle 6 Jahre)&lt;br /&gt;
* Lungenfunktionsprüfung&lt;br /&gt;
* Belastungs-EKG (inklusive Ruhe EKG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bewertung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der Untersuchung kann die Entscheidung des Arztes wie folgt ausfallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Keine Bedenken&lt;br /&gt;
* Keine Bedenken unter bestimmten Voraussetzungen&lt;br /&gt;
* Befristete Bedenken&lt;br /&gt;
* Unbefristete Bedenken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25185</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25185"/>
		<updated>2019-07-18T13:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Zusatz von einer Tabelle - Belastungswerte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
* Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige [http://thwiki.org/t=G26/3 G26/3 Untersuchung] vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbildung*==&lt;br /&gt;
Ziel der Ausbildung ist, die Atemschutzgeräteträgerin / den Atemschutzgeräteträger zum Einsatz unter Atemschutz zu befähigen und diese Befähigung sowie deren Einsatzbereitschaft unter physischen und psychischen Belastungen zu erreichen sowie in der Fortbildung zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung erfolgt an Anlehnung an die Regelung der FwDV 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Ausbildung ist eine der Norm DIN 14 093, Teil 1 und gegebenenfalls weiteren Vorschriften der Länder entsprechende Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens eine für eine Belastungsübung geeignete, gleichwertige Anlage erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften (zum Beispiel GUV R 190) sind bei den Übungen einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Übungen sind von Ausbilderinnen / Ausbildern für Atemschutzgeräteträgerinnen / Atemschutzgeräteträger zu überwachen. Je nach Art und Umfang der Übungen können weitere im Atemschutz erfahrene Kräfte (zum Beispiel Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte) für die Überwachung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Während der Ausbildung muss gewährleistet sein, dass bei Unfällen und anderen Notfällen unverzüglich Hilfe geleistet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Ausbildungsziel wird unter anderem durch die von Atemschutzgeräteträgerinnen / von Atemschutzgeräteträgern im Rahmen der bei einer Belastungsübung zu erbringenden Arbeit von 80 kJ mit einem Atemluftvorrat von 1600 Liter und durch Einsatzübungen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erreicht die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger das Ausbildungsziel bei der Belastungsübung auch bei einer Wiederholung nicht, muss eine erneute arbeitsmedizinische Untersuchung durchgeführt werden. Danach muss die Belastungsübung wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liegen zwischen erstmaliger Belastungsübung und der Wiederholung mehr als zwölf Monate, muss die gesamte Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übung unter Atemschutz===&lt;br /&gt;
* Bei Übungen werden das An- und Ablegen des Atemanschlusses, der zusätzlichen Schutzausrüstung (zum Beispiel der Feuerschutzhaube), des Atemschutzgerätes sowiedas korrekte Durchführen der Sicht-, Dicht- und Funktionskontrolle trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei den Übungen ist der Wechsel der Druckbehälter und die Einsatzkurzprüfung durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Atemschutzgeräteträgerinnen / Atemschutzgeräteträger werden durch Begehen des Übungsraumes der Atemschutz-Übungsanlage und anderer für die Übung geeigneter Objekte oder Flächen an das Tragen von Atemschutzgeräten gewöhnt. Durch Begehen einer verdunkelten und vernebelten Strecke in der Atemschutz-Übungsanlage wird die Sicherheit für Einsätze in unbekannten Bereichen vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperliche Belastung===&lt;br /&gt;
* Die körperliche Belastung kann im Wesentlichen nur durch Tätigkeiten an den Arbeitsmessgeräten erfasst werden. Das Begehen der Orientierungsstrecke erfolgt gehend und kriechend ohne zusätzliche Aufgaben und Belastungen der Einsatzkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Belastungsgewöhnungsübung===&lt;br /&gt;
* Der Atemschutzgeräteträger soll bei wechselnder und abgestufter Belastung körperliche Arbeit verrichten. Diese Arbeit ist abwechselnd durch Begehen der Orientierungsstrecke und durch Tätigkeit an den Arbeitsmessgeräten zu verrichten. Dazu kann während derÜbung der Übungsraum verdunkelt werden.&lt;br /&gt;
* Bei der Belastungsgewöhnungsübung muss eine Gesamtarbeit von 60 kJ erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Übungsablauf:&lt;br /&gt;
* Begehen der Orientierungsstrecke im Übungsraum (Streckenlänge so wählen, dass 15 kJ erbracht werden)&lt;br /&gt;
* Verrichten von 15 kJ Arbeit an mindestens zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten im Konditionsraum (zum Beispiel Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer)&lt;br /&gt;
* Begehen der verdunkelten Orientierungsstrecke im Übungsraum (Streckenlänge so wählen, dass 15 kJ erbracht werden)&lt;br /&gt;
* Verrichten von 15 kJ Arbeit an mindestens zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten im Konditionsraum (zum Beispiel Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer).&lt;br /&gt;
Die Belastungsgewöhnungsübung wird nur bei der Ausbildung und nicht bei der Fortbildung gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Belastungsübung===&lt;br /&gt;
Die Belastungsübung ist in einer nach DIN 14 093 gestalteten Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens einer für eine Belastungsübung geeigneten, gleichwertigen Anlage durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Belastungsübung ist mit dem Atemluftvorrat von 1600 Litern eine Gesamtarbeit von 80 kJ, ab dem 50. Lebensjahr von 60 kJ, zu erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Übungsablauf:&lt;br /&gt;
* Begehen der Orientierungsstrecke im Übungsraum (Streckenlänge so wählen, dass 15 kJ erbracht werden)&lt;br /&gt;
* Verrichten von 25 kJ Arbeit an mindestens zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten im Konditionsraum (zum Beispiel Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer)&lt;br /&gt;
* Begehen der verdunkelten Orientierungsstrecke im Übungsraum (Streckenlänge so wählen, dass 15 kJ erbracht werden)&lt;br /&gt;
* Verrichten von 25 kJ Arbeit an mindestens zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten im Konditionsraum (zum Beispiel Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einsatzübungen===&lt;br /&gt;
* Bei den Übungen soll die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger möglichst unter Einsatzbedingungen einsatztypische Tätigkeiten ausführen; beispielsweise retten von Personen, durchführen von Notfallübungen, vornehmen von Strahlrohren mit Schlauchleitungen unter Druck, öffnen von Türen, absuchen von Räumen mit unterschiedlichen Rückwegsicherungen, kennzeichnen von Räumen, besteigen von Leitern, einsteigen in Fensteröffnungen, in Stellung bringen von Ausrüstungsgegenständen, bergen von&lt;br /&gt;
Gegenständen, verrichten von handwerklichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei jeder Einsatzübung muss eine Atemschutzüberwachung durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei Einsatzübungen ist ein Notfalltraining durchzuführen (zum Beispiel verunfallter Atemschutzgeräteträger, Atemluftvorrat neigt sich dem Ende, Rückweg versperrt, Notfallmeldung abgeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende beispielhafte Hinweise zur realitätsnahen Darstellung und Durchführung der Einsatzübungen sollen beachtet werden:&lt;br /&gt;
* Durch akustische Darstellungsmittel (zum Beispiel durch einspielen von Hilfeschreien, Explosionsgeräuschen, Hundegebell) sowie durch Wärmequellen im Bereich von Engstellen und Durchstiegen in der Orientierungsstrecke können einsatzmäßige Bedingungen erzeugt werden.&lt;br /&gt;
* Durch optische Darstellungsmittel (zum Beispiel durch Flackerlampen) und Vernebelung kann die Orientierung erschwert werden.&lt;br /&gt;
* Durch das Anbringen von Beschilderungen (zum Beispiel Gefahrenzeichen, Türschilder) und die Verwendung von zusätzlichen Darstellungsmitteln (zum Beispiel Atemluftbehältern, Behältnisse für Gefahrstoffe) kann das Absetzen von Lagemeldungen geübt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fortbildung*==&lt;br /&gt;
* Ziel der jährlichen Fortbildung ist es, die Befähigung zum Einsatz unter Atemschutz zu erhalten und die körperliche Belastbarkeit zu überprüfen.&lt;br /&gt;
* Im Rahmen der jährlichen Fortbildung müssen neben der theoretischen Unterweisung mindestens zwei Übungen innerhalb von zwölf Monaten durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Bei der Belastungsübung muss die nach Abschnitt 2.1.2 geforderte Gesamtarbeit erbracht werden. Wird das Ausbildungsziel auch bei einer Wiederholung nicht erreicht, muss die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger eine arbeitsmedizinische Untersuchung durchführen lassen.&lt;br /&gt;
* Die zweite Übung soll unter Einsatzbedingungen in einem dafür geeigneten Objekt durchgeführt werden; dies kann auch eine Atemschutz-Übungsanlage oder eine gleichwertige Anlage (z.B. Brandübungsanlage) sein. Die Einsatzübung muss Ausbildungsinhalte nach Abschnitt 6, Tabelle 2 der FwDV 7 enthalten. Diese Einsatzübung kann bei Einsatzkräften entfallen, die in entsprechender Art und Umfang unter Atemschutz im Einsatz waren. Wer die erforderlichen Übungen nicht innerhalb von zwölf Monaten ableistet, darf grundsätzlich bis zum Erbringen der vorgeschriebenen Übungen die Funktion der Atemschutzgeräteträgerin / des Atemschutzgeräteträger nicht wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Belastungswerte*==&lt;br /&gt;
Beispielhaft sind folgende Belastungswerte anzusetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabelle:&lt;br /&gt;
{|{{Vorlage:Prettytable}}&lt;br /&gt;
|Übungsteil||Belastungswert||Hinweise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|zehn Meter Steigen&lt;br /&gt;
(Treppe oder Leiter)&lt;br /&gt;
||10 kJ ||angesetztes Durchschnittsgewicht eines THW-Angehörigen einschließlich Dienstkleidung, persönlicher Ausrüstung und Atemschutzgerät: 100 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|zehn Meter&lt;br /&gt;
Orientierungsstrecke&lt;br /&gt;
||4 kJ ||entspricht einer Orientierungsstrecke mit durchschnittlicher Schwierigkeit: teils kriechend, teils&lt;br /&gt;
gehend - der Wert wurde aus Vergleichsmessungen des Sauerstoff-/Luft-Verbrauchs empirisch ermittelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|hundert Meter Laufband&lt;br /&gt;
||10 kJ ||entspricht einer Laufgeschwindigkeit vom 6&lt;br /&gt;
km/h bei einer Steigung von 10 Prozent.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* Als Arbeitsmessgeräte können auch andere geeignete Sportgeräte verwendet werden;&lt;br /&gt;
zum Beispiel Fahrradergometer. Für diese Sportgeräte sind die Belastungswerte den Gerätebeschreibungen zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der Atemschutzgeräteträger muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
* An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
* Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte mit Druckbehälter, die bei Einsatzbeginn weniger als 90 Prozent des Nenn-Fülldruckes anzeigen, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.&lt;br /&gt;
*Die Truppführerin / der Truppführer muss vor und während des Einsatzes die Einsatzbereitschaft des Trupps überwachen, insbesondere den Behälterdruck kontrollieren.&lt;br /&gt;
* Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps richtet sich nach derjenigen Einsatzkraft innerhalb des Trupps, deren Atemluftverbrauch am größten ist.&lt;br /&gt;
* Jeder Atemschutztrupp muss grundsätzlich mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet sein. An Einsatzstellen, an denen eine Atemschutzüberwachung nicht durchgeführt wird, kann auf die Verwendung von Handsprechfunkgeräten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Nach Anschluss des Atemanschlusses an das Luftversorgungssystem, bei Erreichen des Einsatzzieles und bei Antritt des Rückweges muss sich der Atemschutztrupp über Funk bei der Atemschutzüberwachung melden. Weitere Meldungen sollen lagebedingt abgegeben werden.&lt;br /&gt;
* Die Erreichbarkeit der vorgehenden Trupps ist wegen der begrenzten Reichweite von Sprechfunkgeräten zu überprüfen und sicherzustellen. Bricht die Funkverbindung ab, muss der Sicherheitstrupp soweit vorgehen, bis wieder eine Sprechfunkverbindung besteht oder er den Atemschutztrupp erreicht hat. Es ist sofort ein neuer Sicherheitstrupp bereitzustellen.&lt;br /&gt;
* Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges beziehungsweise des vorgegangenen Trupps auf andere Weise sicherzustellen (beispielsweise durch ein Leinensicherungssystem). Eine Funkverbindung oder die Verwendung einer Wärmebildkamera ist kein geeignetes Mittel zur Sicherung des Rückweges.&lt;br /&gt;
* Falls mit einem Atemschutzgerät ein Unfall passiert, ist der Öffnungszustand des Ventils zu kennzeichnen und schriftlich festzuhalten (auch Anzahl der Umdrehungen bis zum Schließen des Ventils). Der Behälterdruck ist ebenfalls schriftlich festzuhalten. Das Atemschutzgerät (einschließlich des Atemanschlusses) ist sicherzustellen. Unfälle oder Beinaheunfälle sind dem Ortsbeauftragten zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Filtergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nur eingesetzt werden, wenn Luftsauerstoff in ausreichendem Maße vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nicht eingesetzt werden, wenn Art und Eigenschaft der vorhandenen Atemgifte unbekannt sind, wenn Atemgifte vorhanden sind, gegen deren Art oder Konzentration das Filter nicht schützt oder wenn starke Flocken- oder Staubbildung vorliegt.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzgrenzen der Atemfilter sind zu beachten. In Zweifelsfällen sind Isoliergeräte zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Gasfilter dürfen grundsätzlich nur gegen solche Gase und Dämpfe eingesetzt werden, die die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger bei Filterdurchbruch riechen oder schmecken kann. Die Möglichkeit einer Beeinträchtigung oder Lähmung des Geruchssinns durch den Schadstoff ist zu berücksichtigen. Die Herstellerangaben sind zu beachten.&lt;br /&gt;
* Bei Verwendung von Atemfiltern ist auf Funkenflug (z.B. Trennschleifen, Brennschneiden) oder offenes Feuer zu achten (Brandgefahr).&lt;br /&gt;
* Atemfilter, die geöffnet und benutzt wurden, müssen nach dem Einsatz unbrauchbar gemacht und entsorgt werden. Geöffnete, unbenutzte Filter können zu Ausbildungsund Übungszwecken verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Grundsätzlich ist ein Filter zu wechseln, wenn ein erhöhter Atemwiderstand festgestellt wird oder Geschmack bzw. Geruch durchschlägt. Bei der partikelfiltrierende Halbmaske FFP3 liegt die Einsatzzeit bei max. 8 Stunden. Die Einsatzzeit für Schraubfilter (ABEK2P3 / KS 80) liegt bei max. 25 Stunden. Im Einzelnen sind jeweils die Herstellerangaben zu beachten. Wird eine Vollmaske mit Filter zwischenzeitlich abgenommen (z.B. während einer Pause) ist eine Desinfektion durchzuführen und insbesondere der Filtereinlass am Rand zu desinfizieren und der Einlass abzukleben oder mit dem Verschlussstopfen zu verschließen. Nach der Arbeitsunterbrechung ist die Maske wieder aufzusetzen und der Einlass wieder zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25184</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25184"/>
		<updated>2019-07-18T12:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: zusatz zur Ausbildung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
* Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige [http://thwiki.org/t=G26/3 G26/3 Untersuchung] vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbildung*==&lt;br /&gt;
Ziel der Ausbildung ist, die Atemschutzgeräteträgerin / den Atemschutzgeräteträger zum Einsatz unter Atemschutz zu befähigen und diese Befähigung sowie deren Einsatzbereitschaft unter physischen und psychischen Belastungen zu erreichen sowie in der Fortbildung zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung erfolgt an Anlehnung an die Regelung der FwDV 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Ausbildung ist eine der Norm DIN 14 093, Teil 1 und gegebenenfalls weiteren Vorschriften der Länder entsprechende Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens eine für eine Belastungsübung geeignete, gleichwertige Anlage erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften (zum Beispiel GUV R 190) sind bei den Übungen einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Übungen sind von Ausbilderinnen / Ausbildern für Atemschutzgeräteträgerinnen / Atemschutzgeräteträger zu überwachen. Je nach Art und Umfang der Übungen können weitere im Atemschutz erfahrene Kräfte (zum Beispiel Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte) für die Überwachung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Während der Ausbildung muss gewährleistet sein, dass bei Unfällen und anderen Notfällen unverzüglich Hilfe geleistet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Ausbildungsziel wird unter anderem durch die von Atemschutzgeräteträgerinnen / von Atemschutzgeräteträgern im Rahmen der bei einer Belastungsübung zu erbringenden Arbeit von 80 kJ mit einem Atemluftvorrat von 1600 Liter und durch Einsatzübungen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erreicht die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger das Ausbildungsziel bei der Belastungsübung auch bei einer Wiederholung nicht, muss eine erneute arbeitsmedizinische Untersuchung durchgeführt werden. Danach muss die Belastungsübung wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liegen zwischen erstmaliger Belastungsübung und der Wiederholung mehr als zwölf Monate, muss die gesamte Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übung unter Atemschutz===&lt;br /&gt;
* Bei Übungen werden das An- und Ablegen des Atemanschlusses, der zusätzlichen Schutzausrüstung (zum Beispiel der Feuerschutzhaube), des Atemschutzgerätes sowiedas korrekte Durchführen der Sicht-, Dicht- und Funktionskontrolle trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei den Übungen ist der Wechsel der Druckbehälter und die Einsatzkurzprüfung durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Atemschutzgeräteträgerinnen / Atemschutzgeräteträger werden durch Begehen des Übungsraumes der Atemschutz-Übungsanlage und anderer für die Übung geeigneter Objekte oder Flächen an das Tragen von Atemschutzgeräten gewöhnt. Durch Begehen einer verdunkelten und vernebelten Strecke in der Atemschutz-Übungsanlage wird die Sicherheit für Einsätze in unbekannten Bereichen vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Körperliche Belastung===&lt;br /&gt;
* Die körperliche Belastung kann im Wesentlichen nur durch Tätigkeiten an den Arbeitsmessgeräten erfasst werden. Das Begehen der Orientierungsstrecke erfolgt gehend und kriechend ohne zusätzliche Aufgaben und Belastungen der Einsatzkräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Belastungsgewöhnungsübung===&lt;br /&gt;
* Der Atemschutzgeräteträger soll bei wechselnder und abgestufter Belastung körperliche Arbeit verrichten. Diese Arbeit ist abwechselnd durch Begehen der Orientierungsstrecke und durch Tätigkeit an den Arbeitsmessgeräten zu verrichten. Dazu kann während derÜbung der Übungsraum verdunkelt werden.&lt;br /&gt;
* Bei der Belastungsgewöhnungsübung muss eine Gesamtarbeit von 60 kJ erbracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Übungsablauf:&lt;br /&gt;
* Begehen der Orientierungsstrecke im Übungsraum (Streckenlänge so wählen, dass 15 kJ erbracht werden)&lt;br /&gt;
* Verrichten von 15 kJ Arbeit an mindestens zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten im Konditionsraum (zum Beispiel Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer)&lt;br /&gt;
* Begehen der verdunkelten Orientierungsstrecke im Übungsraum (Streckenlänge so wählen, dass 15 kJ erbracht werden)&lt;br /&gt;
* Verrichten von 15 kJ Arbeit an mindestens zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten im Konditionsraum (zum Beispiel Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer).&lt;br /&gt;
Die Belastungsgewöhnungsübung wird nur bei der Ausbildung und nicht bei der Fortbildung gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Belastungsübung===&lt;br /&gt;
Die Belastungsübung ist in einer nach DIN 14 093 gestalteten Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens einer für eine Belastungsübung geeigneten, gleichwertigen Anlage durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Belastungsübung ist mit dem Atemluftvorrat von 1600 Litern eine Gesamtarbeit von 80 kJ, ab dem 50. Lebensjahr von 60 kJ, zu erbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Übungsablauf:&lt;br /&gt;
* Begehen der Orientierungsstrecke im Übungsraum (Streckenlänge so wählen, dass 15 kJ erbracht werden)&lt;br /&gt;
* Verrichten von 25 kJ Arbeit an mindestens zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten im Konditionsraum (zum Beispiel Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer)&lt;br /&gt;
* Begehen der verdunkelten Orientierungsstrecke im Übungsraum (Streckenlänge so wählen, dass 15 kJ erbracht werden)&lt;br /&gt;
* Verrichten von 25 kJ Arbeit an mindestens zwei verschiedenen Arbeitsmessgeräten im Konditionsraum (zum Beispiel Endlosleiter, Laufband, Fahrradergometer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einsatzübungen===&lt;br /&gt;
* Bei den Übungen soll die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger möglichst unter Einsatzbedingungen einsatztypische Tätigkeiten ausführen; beispielsweise retten von Personen, durchführen von Notfallübungen, vornehmen von Strahlrohren mit Schlauchleitungen unter Druck, öffnen von Türen, absuchen von Räumen mit unterschiedlichen Rückwegsicherungen, kennzeichnen von Räumen, besteigen von Leitern, einsteigen in Fensteröffnungen, in Stellung bringen von Ausrüstungsgegenständen, bergen von&lt;br /&gt;
Gegenständen, verrichten von handwerklichen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei jeder Einsatzübung muss eine Atemschutzüberwachung durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei Einsatzübungen ist ein Notfalltraining durchzuführen (zum Beispiel verunfallter Atemschutzgeräteträger, Atemluftvorrat neigt sich dem Ende, Rückweg versperrt, Notfallmeldung abgeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende beispielhafte Hinweise zur realitätsnahen Darstellung und Durchführung der Einsatzübungen sollen beachtet werden:&lt;br /&gt;
* Durch akustische Darstellungsmittel (zum Beispiel durch einspielen von Hilfeschreien, Explosionsgeräuschen, Hundegebell) sowie durch Wärmequellen im Bereich von Engstellen und Durchstiegen in der Orientierungsstrecke können einsatzmäßige Bedingungen erzeugt werden.&lt;br /&gt;
* Durch optische Darstellungsmittel (zum Beispiel durch Flackerlampen) und Vernebelung kann die Orientierung erschwert werden.&lt;br /&gt;
* Durch das Anbringen von Beschilderungen (zum Beispiel Gefahrenzeichen, Türschilder) und die Verwendung von zusätzlichen Darstellungsmitteln (zum Beispiel Atemluftbehältern, Behältnisse für Gefahrstoffe) kann das Absetzen von Lagemeldungen geübt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der Atemschutzgeräteträger muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
* An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
* Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte mit Druckbehälter, die bei Einsatzbeginn weniger als 90 Prozent des Nenn-Fülldruckes anzeigen, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.&lt;br /&gt;
*Die Truppführerin / der Truppführer muss vor und während des Einsatzes die Einsatzbereitschaft des Trupps überwachen, insbesondere den Behälterdruck kontrollieren.&lt;br /&gt;
* Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps richtet sich nach derjenigen Einsatzkraft innerhalb des Trupps, deren Atemluftverbrauch am größten ist.&lt;br /&gt;
* Jeder Atemschutztrupp muss grundsätzlich mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet sein. An Einsatzstellen, an denen eine Atemschutzüberwachung nicht durchgeführt wird, kann auf die Verwendung von Handsprechfunkgeräten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Nach Anschluss des Atemanschlusses an das Luftversorgungssystem, bei Erreichen des Einsatzzieles und bei Antritt des Rückweges muss sich der Atemschutztrupp über Funk bei der Atemschutzüberwachung melden. Weitere Meldungen sollen lagebedingt abgegeben werden.&lt;br /&gt;
* Die Erreichbarkeit der vorgehenden Trupps ist wegen der begrenzten Reichweite von Sprechfunkgeräten zu überprüfen und sicherzustellen. Bricht die Funkverbindung ab, muss der Sicherheitstrupp soweit vorgehen, bis wieder eine Sprechfunkverbindung besteht oder er den Atemschutztrupp erreicht hat. Es ist sofort ein neuer Sicherheitstrupp bereitzustellen.&lt;br /&gt;
* Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges beziehungsweise des vorgegangenen Trupps auf andere Weise sicherzustellen (beispielsweise durch ein Leinensicherungssystem). Eine Funkverbindung oder die Verwendung einer Wärmebildkamera ist kein geeignetes Mittel zur Sicherung des Rückweges.&lt;br /&gt;
* Falls mit einem Atemschutzgerät ein Unfall passiert, ist der Öffnungszustand des Ventils zu kennzeichnen und schriftlich festzuhalten (auch Anzahl der Umdrehungen bis zum Schließen des Ventils). Der Behälterdruck ist ebenfalls schriftlich festzuhalten. Das Atemschutzgerät (einschließlich des Atemanschlusses) ist sicherzustellen. Unfälle oder Beinaheunfälle sind dem Ortsbeauftragten zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Filtergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nur eingesetzt werden, wenn Luftsauerstoff in ausreichendem Maße vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nicht eingesetzt werden, wenn Art und Eigenschaft der vorhandenen Atemgifte unbekannt sind, wenn Atemgifte vorhanden sind, gegen deren Art oder Konzentration das Filter nicht schützt oder wenn starke Flocken- oder Staubbildung vorliegt.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzgrenzen der Atemfilter sind zu beachten. In Zweifelsfällen sind Isoliergeräte zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Gasfilter dürfen grundsätzlich nur gegen solche Gase und Dämpfe eingesetzt werden, die die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger bei Filterdurchbruch riechen oder schmecken kann. Die Möglichkeit einer Beeinträchtigung oder Lähmung des Geruchssinns durch den Schadstoff ist zu berücksichtigen. Die Herstellerangaben sind zu beachten.&lt;br /&gt;
* Bei Verwendung von Atemfiltern ist auf Funkenflug (z.B. Trennschleifen, Brennschneiden) oder offenes Feuer zu achten (Brandgefahr).&lt;br /&gt;
* Atemfilter, die geöffnet und benutzt wurden, müssen nach dem Einsatz unbrauchbar gemacht und entsorgt werden. Geöffnete, unbenutzte Filter können zu Ausbildungsund Übungszwecken verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Grundsätzlich ist ein Filter zu wechseln, wenn ein erhöhter Atemwiderstand festgestellt wird oder Geschmack bzw. Geruch durchschlägt. Bei der partikelfiltrierende Halbmaske FFP3 liegt die Einsatzzeit bei max. 8 Stunden. Die Einsatzzeit für Schraubfilter (ABEK2P3 / KS 80) liegt bei max. 25 Stunden. Im Einzelnen sind jeweils die Herstellerangaben zu beachten. Wird eine Vollmaske mit Filter zwischenzeitlich abgenommen (z.B. während einer Pause) ist eine Desinfektion durchzuführen und insbesondere der Filtereinlass am Rand zu desinfizieren und der Einlass abzukleben oder mit dem Verschlussstopfen zu verschließen. Nach der Arbeitsunterbrechung ist die Maske wieder aufzusetzen und der Einlass wieder zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25183</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25183"/>
		<updated>2019-07-16T20:17:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Zusatz Atemschutzgeräteträgern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Allgemeines==&lt;br /&gt;
* Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige [http://thwiki.org/t=G26/3 G26/3 Untersuchung] vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbildung==&lt;br /&gt;
Ziel der Ausbildung ist, die Atemschutzgeräteträgerin / den Atemschutzgeräteträger zum Einsatz unter Atemschutz zu befähigen und diese Befähigung sowie deren Einsatzbereitschaft unter physischen und psychischen Belastungen zu erreichen sowie in der Fortbildung zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung erfolgt an Anlehnung an die Regelung der FwDV 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Ausbildung ist eine der Norm DIN 14 093, Teil 1 und gegebenenfalls weiteren Vorschriften der Länder entsprechende Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens eine für eine Belastungsübung geeignete, gleichwertige Anlage erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften (zum Beispiel GUV R 190) sind bei den Übungen einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Übungen sind von Ausbilderinnen / Ausbildern für Atemschutzgeräteträgerinnen / Atemschutzgeräteträger zu überwachen. Je nach Art und Umfang der Übungen können weitere im Atemschutz erfahrene Kräfte (zum Beispiel Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte) für die Überwachung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Während der Ausbildung muss gewährleistet sein, dass bei Unfällen und anderen Notfällen unverzüglich Hilfe geleistet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Ausbildungsziel wird unter anderem durch die von Atemschutzgeräteträgerinnen / von Atemschutzgeräteträgern im Rahmen der bei einer Belastungsübung zu erbringenden Arbeit von 80 kJ mit einem Atemluftvorrat von 1600 Liter und durch Einsatzübungen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erreicht die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger das Ausbildungsziel bei der Belastungsübung auch bei einer Wiederholung nicht, muss eine erneute arbeitsmedizinische Untersuchung durchgeführt werden. Danach muss die Belastungsübung wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liegen zwischen erstmaliger Belastungsübung und der Wiederholung mehr als zwölf Monate, muss die gesamte Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Übung unter Atemschutz===&lt;br /&gt;
* Bei Übungen werden das An- und Ablegen des Atemanschlusses, der zusätzlichen Schutzausrüstung (zum Beispiel der Feuerschutzhaube), des Atemschutzgerätes sowiedas korrekte Durchführen der Sicht-, Dicht- und Funktionskontrolle trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei den Übungen ist der Wechsel der Druckbehälter und die Einsatzkurzprüfung durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Atemschutzgeräteträgerinnen / Atemschutzgeräteträger werden durch Begehen des Übungsraumes der Atemschutz-Übungsanlage und anderer für die Übung geeigneter Objekte oder Flächen an das Tragen von Atemschutzgeräten gewöhnt. Durch Begehen einer verdunkelten und vernebelten Strecke in der Atemschutz-Übungsanlage wird die Sicherheit für Einsätze in unbekannten Bereichen vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der Atemschutzgeräteträger muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
* An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
* Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte mit Druckbehälter, die bei Einsatzbeginn weniger als 90 Prozent des Nenn-Fülldruckes anzeigen, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.&lt;br /&gt;
*Die Truppführerin / der Truppführer muss vor und während des Einsatzes die Einsatzbereitschaft des Trupps überwachen, insbesondere den Behälterdruck kontrollieren.&lt;br /&gt;
* Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps richtet sich nach derjenigen Einsatzkraft innerhalb des Trupps, deren Atemluftverbrauch am größten ist.&lt;br /&gt;
* Jeder Atemschutztrupp muss grundsätzlich mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet sein. An Einsatzstellen, an denen eine Atemschutzüberwachung nicht durchgeführt wird, kann auf die Verwendung von Handsprechfunkgeräten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Nach Anschluss des Atemanschlusses an das Luftversorgungssystem, bei Erreichen des Einsatzzieles und bei Antritt des Rückweges muss sich der Atemschutztrupp über Funk bei der Atemschutzüberwachung melden. Weitere Meldungen sollen lagebedingt abgegeben werden.&lt;br /&gt;
* Die Erreichbarkeit der vorgehenden Trupps ist wegen der begrenzten Reichweite von Sprechfunkgeräten zu überprüfen und sicherzustellen. Bricht die Funkverbindung ab, muss der Sicherheitstrupp soweit vorgehen, bis wieder eine Sprechfunkverbindung besteht oder er den Atemschutztrupp erreicht hat. Es ist sofort ein neuer Sicherheitstrupp bereitzustellen.&lt;br /&gt;
* Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges beziehungsweise des vorgegangenen Trupps auf andere Weise sicherzustellen (beispielsweise durch ein Leinensicherungssystem). Eine Funkverbindung oder die Verwendung einer Wärmebildkamera ist kein geeignetes Mittel zur Sicherung des Rückweges.&lt;br /&gt;
* Falls mit einem Atemschutzgerät ein Unfall passiert, ist der Öffnungszustand des Ventils zu kennzeichnen und schriftlich festzuhalten (auch Anzahl der Umdrehungen bis zum Schließen des Ventils). Der Behälterdruck ist ebenfalls schriftlich festzuhalten. Das Atemschutzgerät (einschließlich des Atemanschlusses) ist sicherzustellen. Unfälle oder Beinaheunfälle sind dem Ortsbeauftragten zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Filtergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nur eingesetzt werden, wenn Luftsauerstoff in ausreichendem Maße vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nicht eingesetzt werden, wenn Art und Eigenschaft der vorhandenen Atemgifte unbekannt sind, wenn Atemgifte vorhanden sind, gegen deren Art oder Konzentration das Filter nicht schützt oder wenn starke Flocken- oder Staubbildung vorliegt.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzgrenzen der Atemfilter sind zu beachten. In Zweifelsfällen sind Isoliergeräte zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Gasfilter dürfen grundsätzlich nur gegen solche Gase und Dämpfe eingesetzt werden, die die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger bei Filterdurchbruch riechen oder schmecken kann. Die Möglichkeit einer Beeinträchtigung oder Lähmung des Geruchssinns durch den Schadstoff ist zu berücksichtigen. Die Herstellerangaben sind zu beachten.&lt;br /&gt;
* Bei Verwendung von Atemfiltern ist auf Funkenflug (z.B. Trennschleifen, Brennschneiden) oder offenes Feuer zu achten (Brandgefahr).&lt;br /&gt;
* Atemfilter, die geöffnet und benutzt wurden, müssen nach dem Einsatz unbrauchbar gemacht und entsorgt werden. Geöffnete, unbenutzte Filter können zu Ausbildungsund Übungszwecken verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Grundsätzlich ist ein Filter zu wechseln, wenn ein erhöhter Atemwiderstand festgestellt wird oder Geschmack bzw. Geruch durchschlägt. Bei der partikelfiltrierende Halbmaske FFP3 liegt die Einsatzzeit bei max. 8 Stunden. Die Einsatzzeit für Schraubfilter (ABEK2P3 / KS 80) liegt bei max. 25 Stunden. Im Einzelnen sind jeweils die Herstellerangaben zu beachten. Wird eine Vollmaske mit Filter zwischenzeitlich abgenommen (z.B. während einer Pause) ist eine Desinfektion durchzuführen und insbesondere der Filtereinlass am Rand zu desinfizieren und der Einlass abzukleben oder mit dem Verschlussstopfen zu verschließen. Nach der Arbeitsunterbrechung ist die Maske wieder aufzusetzen und der Einlass wieder zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25182</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
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		<updated>2019-07-16T20:05:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Zusatz ausbildung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausbildung==&lt;br /&gt;
* Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige [http://thwiki.org/t=G26/3 G26/3 Untersuchung] vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ziel der Ausbildung ist, die Atemschutzgeräteträgerin / den Atemschutzgeräteträger zum Einsatz unter Atemschutz zu befähigen und diese Befähigung sowie deren Einsatzbereitschaft unter physischen und psychischen Belastungen zu erreichen sowie in der Fortbildung zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausbildung zur Atemschutzgeräteträgerin / zum Atemschutzgeräteträger===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung erfolgt an Anlehnung an die Regelung der FwDV 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Ausbildung ist eine der Norm DIN 14 093, Teil 1 und gegebenenfalls weiteren Vorschriften der Länder entsprechende Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens eine für eine Belastungsübung geeignete, gleichwertige Anlage erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften (zum Beispiel GUV R 190) sind bei den Übungen einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Übungen sind von Ausbilderinnen / Ausbildern für Atemschutzgeräteträgerinnen / Atemschutzgeräteträger zu überwachen. Je nach Art und Umfang der Übungen können weitere im Atemschutz erfahrene Kräfte (zum Beispiel Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte) für die Überwachung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Während der Ausbildung muss gewährleistet sein, dass bei Unfällen und anderen Notfällen unverzüglich Hilfe geleistet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Ausbildungsziel wird unter anderem durch die von Atemschutzgeräteträgerinnen / von Atemschutzgeräteträgern im Rahmen der bei einer Belastungsübung zu erbringenden Arbeit von 80 kJ mit einem Atemluftvorrat von 1600 Liter und durch Einsatzübungen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erreicht die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger das Ausbildungsziel bei der Belastungsübung auch bei einer Wiederholung nicht, muss eine erneute arbeitsmedizinische Untersuchung durchgeführt werden. Danach muss die Belastungsübung wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liegen zwischen erstmaliger Belastungsübung und der Wiederholung mehr als zwölf Monate, muss die gesamte Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der Atemschutzgeräteträger muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
* An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
* Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte mit Druckbehälter, die bei Einsatzbeginn weniger als 90 Prozent des Nenn-Fülldruckes anzeigen, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.&lt;br /&gt;
*Die Truppführerin / der Truppführer muss vor und während des Einsatzes die Einsatzbereitschaft des Trupps überwachen, insbesondere den Behälterdruck kontrollieren.&lt;br /&gt;
* Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps richtet sich nach derjenigen Einsatzkraft innerhalb des Trupps, deren Atemluftverbrauch am größten ist.&lt;br /&gt;
* Jeder Atemschutztrupp muss grundsätzlich mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet sein. An Einsatzstellen, an denen eine Atemschutzüberwachung nicht durchgeführt wird, kann auf die Verwendung von Handsprechfunkgeräten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Nach Anschluss des Atemanschlusses an das Luftversorgungssystem, bei Erreichen des Einsatzzieles und bei Antritt des Rückweges muss sich der Atemschutztrupp über Funk bei der Atemschutzüberwachung melden. Weitere Meldungen sollen lagebedingt abgegeben werden.&lt;br /&gt;
* Die Erreichbarkeit der vorgehenden Trupps ist wegen der begrenzten Reichweite von Sprechfunkgeräten zu überprüfen und sicherzustellen. Bricht die Funkverbindung ab, muss der Sicherheitstrupp soweit vorgehen, bis wieder eine Sprechfunkverbindung besteht oder er den Atemschutztrupp erreicht hat. Es ist sofort ein neuer Sicherheitstrupp bereitzustellen.&lt;br /&gt;
* Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges beziehungsweise des vorgegangenen Trupps auf andere Weise sicherzustellen (beispielsweise durch ein Leinensicherungssystem). Eine Funkverbindung oder die Verwendung einer Wärmebildkamera ist kein geeignetes Mittel zur Sicherung des Rückweges.&lt;br /&gt;
* Falls mit einem Atemschutzgerät ein Unfall passiert, ist der Öffnungszustand des Ventils zu kennzeichnen und schriftlich festzuhalten (auch Anzahl der Umdrehungen bis zum Schließen des Ventils). Der Behälterdruck ist ebenfalls schriftlich festzuhalten. Das Atemschutzgerät (einschließlich des Atemanschlusses) ist sicherzustellen. Unfälle oder Beinaheunfälle sind dem Ortsbeauftragten zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Filtergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nur eingesetzt werden, wenn Luftsauerstoff in ausreichendem Maße vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nicht eingesetzt werden, wenn Art und Eigenschaft der vorhandenen Atemgifte unbekannt sind, wenn Atemgifte vorhanden sind, gegen deren Art oder Konzentration das Filter nicht schützt oder wenn starke Flocken- oder Staubbildung vorliegt.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzgrenzen der Atemfilter sind zu beachten. In Zweifelsfällen sind Isoliergeräte zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Gasfilter dürfen grundsätzlich nur gegen solche Gase und Dämpfe eingesetzt werden, die die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger bei Filterdurchbruch riechen oder schmecken kann. Die Möglichkeit einer Beeinträchtigung oder Lähmung des Geruchssinns durch den Schadstoff ist zu berücksichtigen. Die Herstellerangaben sind zu beachten.&lt;br /&gt;
* Bei Verwendung von Atemfiltern ist auf Funkenflug (z.B. Trennschleifen, Brennschneiden) oder offenes Feuer zu achten (Brandgefahr).&lt;br /&gt;
* Atemfilter, die geöffnet und benutzt wurden, müssen nach dem Einsatz unbrauchbar gemacht und entsorgt werden. Geöffnete, unbenutzte Filter können zu Ausbildungsund Übungszwecken verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Grundsätzlich ist ein Filter zu wechseln, wenn ein erhöhter Atemwiderstand festgestellt wird oder Geschmack bzw. Geruch durchschlägt. Bei der partikelfiltrierende Halbmaske FFP3 liegt die Einsatzzeit bei max. 8 Stunden. Die Einsatzzeit für Schraubfilter (ABEK2P3 / KS 80) liegt bei max. 25 Stunden. Im Einzelnen sind jeweils die Herstellerangaben zu beachten. Wird eine Vollmaske mit Filter zwischenzeitlich abgenommen (z.B. während einer Pause) ist eine Desinfektion durchzuführen und insbesondere der Filtereinlass am Rand zu desinfizieren und der Einlass abzukleben oder mit dem Verschlussstopfen zu verschließen. Nach der Arbeitsunterbrechung ist die Maske wieder aufzusetzen und der Einlass wieder zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz-Ger%C3%A4tewart&amp;diff=25181</id>
		<title>Atemschutz-Gerätewart</title>
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		<updated>2019-07-16T19:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Änderung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Aufgaben=&lt;br /&gt;
Der Atemschutz-Gerätewart&lt;br /&gt;
* überwacht die Prüftermine&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Prüfungen sowie Wartungs- und Pflegemaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* beseitigt festgestellte Mängel und veranlasst ggf. die weitergehende Instandsetzung&lt;br /&gt;
* befüllt die [[Atemluftflasche]] mit Atemschutzkompressor (erfordert zusätzlich jährliche Einweisung in Kompressor)&lt;br /&gt;
* führt den Gerätenachweis&lt;br /&gt;
* wirkt bei der Aus- und Fortbildung der [[Atemschutzgeräteträger]] mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Qualifikation=&lt;br /&gt;
* Mindestalter 18&lt;br /&gt;
* [[Grundausbildung]]&lt;br /&gt;
* Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart&lt;br /&gt;
* Gerätebezogene regelmäßige Einweisung beim Hersteller oder von ihm hierfür autorisierte Einrichtungen&lt;br /&gt;
* regelmäßige Teilnahme, (mindestens alle 5 Jahre) an einer entsprechenden Fortbildung&lt;br /&gt;
* [[Bereichsausbildung Atemschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrgang Atemschutz-Gerätewart]]&lt;br /&gt;
* Berufung durch [[Landesverband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte*=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ordnungsgemäße Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte ist unerlässlich, um die Gesundheit und Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Abweichend von der FwDV 7 besteht im Technichen Hilfswerk nicht die Pflicht, Atemschutzwerkstätten einzurichten. Die Landes-/Länderverbände entscheiden in eigener Zuständigkeit, in welcher Form die Pflege, Wartung und Prüfung (Fremdvergabe zur Fw bzw. Privatunternehmen oder eigene Werkstätten) durchgeführt wird. Die Entscheidung richtet sich nach einsatztaktischen Notwendigkeiten im jeweiligen Bereich und trägt wirtschaftlichen Gesichtspunkten Rechnung. Die Landes-/Länderverbände sind dafür verantwortlich, dass nur ausreichend qualifizierte Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte (hauptamtlich oder ehrenamtlich) die Pflege und Wartung durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Instandhalten der Atemschutzgeräte*=&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] einschließlich der Atemanschlüsse müssen pfleglich behandelt, sorgfältig gewartet und regelmäßig geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht einsatzbereite Geräte sind zu kennzeichnen und getrennt zu lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Instandhalten der [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] einschließlich der Atemanschlüsse gehören das Reinigen, Desinfizieren und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft nach dem Gebrauch sowie die Prüfung durch eine Atemschutzgerätewartin / einen Atemschutzgerätewart nach festgelegten Fristen mit Mess- und Prüfgeräten. Diese Arbeiten sind entsprechend den Gebrauchsanleitungen der Hersteller durchzuführen. [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] sind erst dann wieder einsatzbereit, nachdem sie geprüft und freigegeben sind (siehe vfdb-Richtlinie 0804).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] und Druckbehälter sind in den dafür vorgesehen Halterungen in den Fahrzeugen zu transportieren. Fehlen solche Halterungen, dürfen [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] und Druckbehälter nur in nach geltendem Gefahrgutrecht geeigneten Transportbehältern oder Transportkisten transportiert werden. Außerdem ist auf die Ladungssicherung nach der Straßenverkehrsordnung zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lehrgang zur Atemschutzgerätewartin bzw. zum Atemschutzgerätewart*=&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart, die von einer Bereichsausbilderin / von einem Bereichsausbilder Atemschutz verlangt wird, geschieht in einem speziellen Lehrgang &amp;quot; Atemschutzgerätewartin / Atemschutzgerätewart&amp;quot;, der an der THW-Bundesschule Neuhausen angeboten wird. Näheres regelt der Themenplan Ausbildungslehrgang &amp;quot; Atemschutzgerätewartin / Atemschutzgerätewart&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktionen im OV-Stab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Atemschutz-Gerätewart</title>
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		<updated>2019-07-16T19:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Änderung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Aufgaben=&lt;br /&gt;
Der Atemschutz-Gerätewart&lt;br /&gt;
* überwacht die Prüftermine&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Prüfungen sowie Wartungs- und Pflegemaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* beseitigt festgestellte Mängel und veranlasst ggf. die weitergehende Instandsetzung&lt;br /&gt;
* befüllt die [[Atemluftflasche]] mit Atemschutzkompressor (erfordert zusätzlich jährliche Einweisung in Kompressor)&lt;br /&gt;
* führt den Gerätenachweis&lt;br /&gt;
* wirkt bei der Aus- und Fortbildung der [[Atemschutzgeräteträger]] mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Qualifikation=&lt;br /&gt;
* Mindestalter 18&lt;br /&gt;
* [[Grundausbildung]]&lt;br /&gt;
* Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart&lt;br /&gt;
* Gerätebezogene regelmäßige Einweisung beim Hersteller oder von ihm hierfür autorisierte Einrichtungen&lt;br /&gt;
* regelmäßige Teilnahme, (mindestens alle 5 Jahre) an einer entsprechenden Fortbildung&lt;br /&gt;
* [[Bereichsausbildung Atemschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrgang Atemschutz-Gerätewart]]&lt;br /&gt;
* Berufung durch [[Landesverband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte*=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ordnungsgemäße Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte ist unerlässlich, um die Gesundheit und Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Abweichend von der FwDV 7 besteht im Technichen Hilfswerk nicht die Pflicht, Atemschutzwerkstätten einzurichten. Die Landes-/Länderverbände entscheiden in eigener Zuständigkeit, in welcher Form die Pflege, Wartung und Prüfung (Fremdvergabe zur Fw bzw. Privatunternehmen oder eigene Werkstätten) durchgeführt wird. Die Entscheidung richtet sich nach einsatztaktischen Notwendigkeiten im jeweiligen Bereich und trägt wirtschaftlichen Gesichtspunkten Rechnung. Die Landes-/Länderverbände sind dafür verantwortlich, dass nur ausreichend qualifizierte Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte (hauptamtlich oder ehrenamtlich) die Pflege und Wartung durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Instandhalten der Atemschutzgeräte*=&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] einschließlich der Atemanschlüsse müssen pfleglich behandelt, sorgfältig gewartet und regelmäßig geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht einsatzbereite Geräte sind zu kennzeichnen und getrennt zu lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Instandhalten der [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] einschließlich der Atemanschlüsse gehören das Reinigen, Desinfizieren und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft nach dem Gebrauch sowie die Prüfung durch eine Atemschutzgerätewartin / einen Atemschutzgerätewart nach festgelegten Fristen mit Mess- und Prüfgeräten. Diese Arbeiten sind entsprechend den Gebrauchsanleitungen der Hersteller durchzuführen. [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] sind erst dann wieder einsatzbereit, nachdem sie geprüft und freigegeben sind (siehe vfdb-Richtlinie 0804).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] und Druckbehälter sind in den dafür vorgesehen Halterungen in den Fahrzeugen zu transportieren. Fehlen solche Halterungen, dürfen [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] und Druckbehälter nur in nach geltendem Gefahrgutrecht geeigneten Transportbehältern oder Transportkisten transportiert werden. Außerdem ist auf die Ladungssicherung nach der Straßenverkehrsordnung zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lehrgang zur Atemschutzgerätewartin bzw. zum Atemschutzgerätewart*=&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart, die von einer Bereichsausbilderin / von einem Bereichsausbilder Atemschutz verlangt wird, geschieht in einem speziellen Lehrgang &amp;quot; Atemschutzgerätewartin / Atemschutzgerätewart&amp;quot;, der an der THW-Bundesschule Neuhausen angeboten wird. Näheres regelt der Themenplan Ausbildungslehrgang &amp;quot; Atemschutzgerätewartin / Atemschutzgerätewart&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausbildung*=&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung erfolgt an Anlehnung an die Regelung der FwDV 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Ausbildung ist eine der Norm DIN 14 093, Teil 1 und gegebenenfalls weiteren Vorschriften der Länder entsprechende Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens eine für eine Belastungsübung geeignete, gleichwertige Anlage erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften (zum Beispiel GUV R 190) sind bei den Übungen einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Übungen sind von Ausbilderinnen / Ausbildern für Atemschutzgeräteträgerinnen / Atemschutzgeräteträger zu überwachen. Je nach Art und Umfang der Übungen können weitere im Atemschutz erfahrene Kräfte (zum Beispiel Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte) für die Überwachung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Während der Ausbildung muss gewährleistet sein, dass bei Unfällen und anderen Notfällen unverzüglich Hilfe geleistet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Ausbildungsziel wird unter anderem durch die von Atemschutzgeräteträgerinnen / von Atemschutzgeräteträgern im Rahmen der bei einer Belastungsübung zu erbringenden Arbeit von 80 kJ mit einem Atemluftvorrat von 1600 Liter und durch Einsatzübungen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erreicht die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger das Ausbildungsziel bei der Belastungsübung auch bei einer Wiederholung nicht, muss eine erneute arbeitsmedizinische Untersuchung durchgeführt werden. Danach muss die Belastungsübung wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liegen zwischen erstmaliger Belastungsübung und der Wiederholung mehr als zwölf Monate, muss die gesamte Ausbildung zum [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger Atemschutzgeräteträger] wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktionen im OV-Stab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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		<title>Atemschutz-Gerätewart</title>
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		<updated>2019-07-16T19:43:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: link hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Aufgaben=&lt;br /&gt;
Der Atemschutz-Gerätewart&lt;br /&gt;
* überwacht die Prüftermine&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Prüfungen sowie Wartungs- und Pflegemaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* beseitigt festgestellte Mängel und veranlasst ggf. die weitergehende Instandsetzung&lt;br /&gt;
* befüllt die [[Atemluftflasche]] mit Atemschutzkompressor (erfordert zusätzlich jährliche Einweisung in Kompressor)&lt;br /&gt;
* führt den Gerätenachweis&lt;br /&gt;
* wirkt bei der Aus- und Fortbildung der [[Atemschutzgeräteträger]] mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Qualifikation=&lt;br /&gt;
* Mindestalter 18&lt;br /&gt;
* [[Grundausbildung]]&lt;br /&gt;
* Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart&lt;br /&gt;
* Gerätebezogene regelmäßige Einweisung beim Hersteller oder von ihm hierfür autorisierte Einrichtungen&lt;br /&gt;
* regelmäßige Teilnahme, (mindestens alle 5 Jahre) an einer entsprechenden Fortbildung&lt;br /&gt;
* [[Bereichsausbildung Atemschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrgang Atemschutz-Gerätewart]]&lt;br /&gt;
* Berufung durch [[Landesverband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte*=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ordnungsgemäße Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte ist unerlässlich, um die Gesundheit und Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Abweichend von der FwDV 7 besteht im Technichen Hilfswerk nicht die Pflicht, Atemschutzwerkstätten einzurichten. Die Landes-/Länderverbände entscheiden in eigener Zuständigkeit, in welcher Form die Pflege, Wartung und Prüfung (Fremdvergabe zur Fw bzw. Privatunternehmen oder eigene Werkstätten) durchgeführt wird. Die Entscheidung richtet sich nach einsatztaktischen Notwendigkeiten im jeweiligen Bereich und trägt wirtschaftlichen Gesichtspunkten Rechnung. Die Landes-/Länderverbände sind dafür verantwortlich, dass nur ausreichend qualifizierte Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte (hauptamtlich oder ehrenamtlich) die Pflege und Wartung durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Instandhalten der Atemschutzgeräte*=&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] einschließlich der Atemanschlüsse müssen pfleglich behandelt, sorgfältig gewartet und regelmäßig geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht einsatzbereite Geräte sind zu kennzeichnen und getrennt zu lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Instandhalten der [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] einschließlich der Atemanschlüsse gehören das Reinigen, Desinfizieren und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft nach dem Gebrauch sowie die Prüfung durch eine Atemschutzgerätewartin / einen Atemschutzgerätewart nach festgelegten Fristen mit Mess- und Prüfgeräten. Diese Arbeiten sind entsprechend den Gebrauchsanleitungen der Hersteller durchzuführen. [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] sind erst dann wieder einsatzbereit, nachdem sie geprüft und freigegeben sind (siehe vfdb-Richtlinie 0804).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] und Druckbehälter sind in den dafür vorgesehen Halterungen in den Fahrzeugen zu transportieren. Fehlen solche Halterungen, dürfen [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] und Druckbehälter nur in nach geltendem Gefahrgutrecht geeigneten Transportbehältern oder Transportkisten transportiert werden. Außerdem ist auf die Ladungssicherung nach der Straßenverkehrsordnung zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lehrgang zur Atemschutzgerätewartin bzw. zum Atemschutzgerätewart*=&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart, die von einer Bereichsausbilderin / von einem Bereichsausbilder Atemschutz verlangt wird, geschieht in einem speziellen Lehrgang &amp;quot; Atemschutzgerätewartin / Atemschutzgerätewart&amp;quot;, der an der THW-Bundesschule Neuhausen angeboten wird. Näheres regelt der Themenplan Ausbildungslehrgang &amp;quot; Atemschutzgerätewartin / Atemschutzgerätewart&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ziel der Ausbildung ist, die Atemschutzgeräteträgerin / den Atemschutzgeräteträger zum Einsatz unter Atemschutz zu befähigen und diese Befähigung sowie deren Einsatzbereitschaft unter physischen und psychischen Belastungen zu erreichen sowie in der Fortbildung zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausbildung*=&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung erfolgt an Anlehnung an die Regelung der FwDV 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Ausbildung ist eine der Norm DIN 14 093, Teil 1 und gegebenenfalls weiteren Vorschriften der Länder entsprechende Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens eine für eine Belastungsübung geeignete, gleichwertige Anlage erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften (zum Beispiel GUV R 190) sind bei den Übungen einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Übungen sind von Ausbilderinnen / Ausbildern für Atemschutzgeräteträgerinnen / Atemschutzgeräteträger zu überwachen. Je nach Art und Umfang der Übungen können weitere im Atemschutz erfahrene Kräfte (zum Beispiel Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte) für die Überwachung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Während der Ausbildung muss gewährleistet sein, dass bei Unfällen und anderen Notfällen unverzüglich Hilfe geleistet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Ausbildungsziel wird unter anderem durch die von Atemschutzgeräteträgerinnen / von Atemschutzgeräteträgern im Rahmen der bei einer Belastungsübung zu erbringenden Arbeit von 80 kJ mit einem Atemluftvorrat von 1600 Liter und durch Einsatzübungen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erreicht die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger das Ausbildungsziel bei der Belastungsübung auch bei einer Wiederholung nicht, muss eine erneute arbeitsmedizinische Untersuchung durchgeführt werden. Danach muss die Belastungsübung wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liegen zwischen erstmaliger Belastungsübung und der Wiederholung mehr als zwölf Monate, muss die gesamte Ausbildung zum [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger Atemschutzgeräteträger] wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktionen im OV-Stab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz-Ger%C3%A4tewart&amp;diff=25178</id>
		<title>Atemschutz-Gerätewart</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz-Ger%C3%A4tewart&amp;diff=25178"/>
		<updated>2019-07-16T19:41:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Zusatz: Ausbildung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Aufgaben=&lt;br /&gt;
Der Atemschutz-Gerätewart&lt;br /&gt;
* überwacht die Prüftermine&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Prüfungen sowie Wartungs- und Pflegemaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* beseitigt festgestellte Mängel und veranlasst ggf. die weitergehende Instandsetzung&lt;br /&gt;
* befüllt die [[Atemluftflasche]] mit Atemschutzkompressor (erfordert zusätzlich jährliche Einweisung in Kompressor)&lt;br /&gt;
* führt den Gerätenachweis&lt;br /&gt;
* wirkt bei der Aus- und Fortbildung der [[Atemschutzgeräteträger]] mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Qualifikation=&lt;br /&gt;
* Mindestalter 18&lt;br /&gt;
* [[Grundausbildung]]&lt;br /&gt;
* Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart&lt;br /&gt;
* Gerätebezogene regelmäßige Einweisung beim Hersteller oder von ihm hierfür autorisierte Einrichtungen&lt;br /&gt;
* regelmäßige Teilnahme, (mindestens alle 5 Jahre) an einer entsprechenden Fortbildung&lt;br /&gt;
* [[Bereichsausbildung Atemschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrgang Atemschutz-Gerätewart]]&lt;br /&gt;
* Berufung durch [[Landesverband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte*=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ordnungsgemäße Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte ist unerlässlich, um die Gesundheit und Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Abweichend von der FwDV 7 besteht im Technichen Hilfswerk nicht die Pflicht, Atemschutzwerkstätten einzurichten. Die Landes-/Länderverbände entscheiden in eigener Zuständigkeit, in welcher Form die Pflege, Wartung und Prüfung (Fremdvergabe zur Fw bzw. Privatunternehmen oder eigene Werkstätten) durchgeführt wird. Die Entscheidung richtet sich nach einsatztaktischen Notwendigkeiten im jeweiligen Bereich und trägt wirtschaftlichen Gesichtspunkten Rechnung. Die Landes-/Länderverbände sind dafür verantwortlich, dass nur ausreichend qualifizierte Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte (hauptamtlich oder ehrenamtlich) die Pflege und Wartung durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Instandhalten der Atemschutzgeräte*=&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] einschließlich der Atemanschlüsse müssen pfleglich behandelt, sorgfältig gewartet und regelmäßig geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht einsatzbereite Geräte sind zu kennzeichnen und getrennt zu lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Instandhalten der [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] einschließlich der Atemanschlüsse gehören das Reinigen, Desinfizieren und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft nach dem Gebrauch sowie die Prüfung durch eine Atemschutzgerätewartin / einen Atemschutzgerätewart nach festgelegten Fristen mit Mess- und Prüfgeräten. Diese Arbeiten sind entsprechend den Gebrauchsanleitungen der Hersteller durchzuführen. [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] sind erst dann wieder einsatzbereit, nachdem sie geprüft und freigegeben sind (siehe vfdb-Richtlinie 0804).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] und Druckbehälter sind in den dafür vorgesehen Halterungen in den Fahrzeugen zu transportieren. Fehlen solche Halterungen, dürfen [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] und Druckbehälter nur in nach geltendem Gefahrgutrecht geeigneten Transportbehältern oder Transportkisten transportiert werden. Außerdem ist auf die Ladungssicherung nach der Straßenverkehrsordnung zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lehrgang zur Atemschutzgerätewartin bzw. zum Atemschutzgerätewart*=&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart, die von einer Bereichsausbilderin / von einem Bereichsausbilder Atemschutz verlangt wird, geschieht in einem speziellen Lehrgang &amp;quot; Atemschutzgerätewartin / Atemschutzgerätewart&amp;quot;, der an der THW-Bundesschule Neuhausen angeboten wird. Näheres regelt der Themenplan Ausbildungslehrgang &amp;quot; Atemschutzgerätewartin / Atemschutzgerätewart&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ziel der Ausbildung ist, die Atemschutzgeräteträgerin / den Atemschutzgeräteträger zum Einsatz unter Atemschutz zu befähigen und diese Befähigung sowie deren Einsatzbereitschaft unter physischen und psychischen Belastungen zu erreichen sowie in der Fortbildung zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausbildung*=&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung erfolgt an Anlehnung an die Regelung der FwDV 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Ausbildung ist eine der Norm DIN 14 093, Teil 1 und gegebenenfalls weiteren Vorschriften der Länder entsprechende Atemschutz-Übungsanlage oder mindestens eine für eine Belastungsübung geeignete, gleichwertige Anlage erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die geltenden Unfallverhütungsvorschriften (zum Beispiel GUV R 190) sind bei den Übungen einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Übungen sind von Ausbilderinnen / Ausbildern für Atemschutzgeräteträgerinnen / Atemschutzgeräteträger zu überwachen. Je nach Art und Umfang der Übungen können weitere im Atemschutz erfahrene Kräfte (zum Beispiel Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte) für die Überwachung eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Während der Ausbildung muss gewährleistet sein, dass bei Unfällen und anderen Notfällen unverzüglich Hilfe geleistet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Ausbildungsziel wird unter anderem durch die von Atemschutzgeräteträgerinnen / von Atemschutzgeräteträgern im Rahmen der bei einer Belastungsübung zu erbringenden Arbeit von 80 kJ mit einem Atemluftvorrat von 1600 Liter und durch Einsatzübungen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erreicht die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger das Ausbildungsziel bei der Belastungsübung auch bei einer Wiederholung nicht, muss eine erneute arbeitsmedizinische Untersuchung durchgeführt werden. Danach muss die Belastungsübung wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Liegen zwischen erstmaliger Belastungsübung und der Wiederholung mehr als zwölf Monate, muss die gesamte Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktionen im OV-Stab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz-Ger%C3%A4tewart&amp;diff=25177</id>
		<title>Atemschutz-Gerätewart</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz-Ger%C3%A4tewart&amp;diff=25177"/>
		<updated>2019-07-16T19:29:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Zusatzinformationen Gerätewart&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Aufgaben=&lt;br /&gt;
Der Atemschutz-Gerätewart&lt;br /&gt;
* überwacht die Prüftermine&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Prüfungen sowie Wartungs- und Pflegemaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* beseitigt festgestellte Mängel und veranlasst ggf. die weitergehende Instandsetzung&lt;br /&gt;
* befüllt die [[Atemluftflasche]] mit Atemschutzkompressor (erfordert zusätzlich jährliche Einweisung in Kompressor)&lt;br /&gt;
* führt den Gerätenachweis&lt;br /&gt;
* wirkt bei der Aus- und Fortbildung der [[Atemschutzgeräteträger]] mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Qualifikation=&lt;br /&gt;
* Mindestalter 18&lt;br /&gt;
* [[Grundausbildung]]&lt;br /&gt;
* Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart&lt;br /&gt;
* Gerätebezogene regelmäßige Einweisung beim Hersteller oder von ihm hierfür autorisierte Einrichtungen&lt;br /&gt;
* regelmäßige Teilnahme, (mindestens alle 5 Jahre) an einer entsprechenden Fortbildung&lt;br /&gt;
* [[Bereichsausbildung Atemschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrgang Atemschutz-Gerätewart]]&lt;br /&gt;
* Berufung durch [[Landesverband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte*=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ordnungsgemäße Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte ist unerlässlich, um die Gesundheit und Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Abweichend von der FwDV 7 besteht im Technichen Hilfswerk nicht die Pflicht, Atemschutzwerkstätten einzurichten. Die Landes-/Länderverbände entscheiden in eigener Zuständigkeit, in welcher Form die Pflege, Wartung und Prüfung (Fremdvergabe zur Fw bzw. Privatunternehmen oder eigene Werkstätten) durchgeführt wird. Die Entscheidung richtet sich nach einsatztaktischen Notwendigkeiten im jeweiligen Bereich und trägt wirtschaftlichen Gesichtspunkten Rechnung. Die Landes-/Länderverbände sind dafür verantwortlich, dass nur ausreichend qualifizierte Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte (hauptamtlich oder ehrenamtlich) die Pflege und Wartung durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Instandhalten der Atemschutzgeräte*=&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] einschließlich der Atemanschlüsse müssen pfleglich behandelt, sorgfältig gewartet und regelmäßig geprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nicht einsatzbereite Geräte sind zu kennzeichnen und getrennt zu lagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zum Instandhalten der [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] einschließlich der Atemanschlüsse gehören das Reinigen, Desinfizieren und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft nach dem Gebrauch sowie die Prüfung durch eine Atemschutzgerätewartin / einen Atemschutzgerätewart nach festgelegten Fristen mit Mess- und Prüfgeräten. Diese Arbeiten sind entsprechend den Gebrauchsanleitungen der Hersteller durchzuführen. [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] sind erst dann wieder einsatzbereit, nachdem sie geprüft und freigegeben sind (siehe vfdb-Richtlinie 0804).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] und Druckbehälter sind in den dafür vorgesehen Halterungen in den Fahrzeugen zu transportieren. Fehlen solche Halterungen, dürfen [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgeräte] und Druckbehälter nur in nach geltendem Gefahrgutrecht geeigneten Transportbehältern oder Transportkisten transportiert werden. Außerdem ist auf die Ladungssicherung nach der Straßenverkehrsordnung zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lehrgang zur Atemschutzgerätewartin bzw. zum Atemschutzgerätewart*=&lt;br /&gt;
* Die Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart, die von einer Bereichsausbilderin / von einem Bereichsausbilder Atemschutz verlangt wird, geschieht in einem speziellen Lehrgang &amp;quot; Atemschutzgerätewartin / Atemschutzgerätewart&amp;quot;, der an der THW-Bundesschule Neuhausen angeboten wird. Näheres regelt der Themenplan Ausbildungslehrgang &amp;quot; Atemschutzgerätewartin / Atemschutzgerätewart&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktionen im OV-Stab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz-Ger%C3%A4tewart&amp;diff=25176</id>
		<title>Atemschutz-Gerätewart</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz-Ger%C3%A4tewart&amp;diff=25176"/>
		<updated>2019-07-16T19:10:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Link verbässert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ordnungsgemäße Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte ist unerlässlich, um die Gesundheit und Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Abweichend von der FwDV 7 besteht im THW nicht die Pflicht, Atemschutzwerkstätten einzurichten. Die Landes-&lt;br /&gt;
/Länderverbände entscheiden in eigener Zuständigkeit, in welcher Form die Pflege, Wartung und Prüfung (Fremdvergabe zur Fw bzw. Privatunternehmen oder eigene Werkstätten) durchgeführt wird. Die Entscheidung richtet sich nach einsatztaktischen Notwendigkeiten im jeweiligen Bereich und trägt wirtschaftlichen Gesichtspunkten Rechnung. Die Landes-/Länderverbände sind dafür verantwortlich, dass nur ausreichend qualifizierte Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte (hauptamtlich oder ehrenamtlich) die Pflege und Wartung durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgaben==&lt;br /&gt;
Der Atemschutz-Gerätewart&lt;br /&gt;
* überwacht die Prüftermine&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Prüfungen sowie Wartungs- und Pflegemaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* beseitigt festgestellte Mängel und veranlasst ggf. die weitergehende Instandsetzung&lt;br /&gt;
* befüllt die [[Atemluftflasche]] mit Atemschutzkompressor (erfordert zusätzlich jährliche Einweisung in Kompressor)&lt;br /&gt;
* führt den Gerätenachweis&lt;br /&gt;
* wirkt bei der Aus- und Fortbildung der [[Atemschutzgeräteträger]] mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Qualifikation==&lt;br /&gt;
* Mindestalter 18&lt;br /&gt;
* [[Grundausbildung]]&lt;br /&gt;
* Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart&lt;br /&gt;
* Gerätebezogene regelmäßige Einweisung beim Hersteller oder von ihm hierfür autorisierte Einrichtungen&lt;br /&gt;
* regelmäßige Teilnahme, (mindestens alle 5 Jahre) an einer entsprechenden Fortbildung&lt;br /&gt;
* [[Bereichsausbildung Atemschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrgang Atemschutz-Gerätewart]]&lt;br /&gt;
* Berufung durch [[Landesverband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktionen im OV-Stab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz-Ger%C3%A4tewart&amp;diff=25175</id>
		<title>Atemschutz-Gerätewart</title>
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		<updated>2019-07-16T16:31:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Überarbeitung Gerätewart&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ordnungsgemäße Pflege und Wartung der Atemschutzgeräte ist unerlässlich, um die Gesundheit und Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Abweichend von der FwDV 7 besteht im THW nicht die Pflicht, Atemschutzwerkstätten einzurichten. Die Landes-&lt;br /&gt;
/Länderverbände entscheiden in eigener Zuständigkeit, in welcher Form die Pflege, Wartung und Prüfung (Fremdvergabe zur Fw bzw. Privatunternehmen oder eigene Werkstätten) durchgeführt wird. Die Entscheidung richtet sich nach einsatztaktischen Notwendigkeiten im jeweiligen Bereich und trägt wirtschaftlichen Gesichtspunkten Rechnung. Die Landes-/Länderverbände sind dafür verantwortlich, dass nur ausreichend qualifizierte Atemschutzgerätewartinnen / Atemschutzgerätewarte (hauptamtlich oder ehrenamtlich) die Pflege und Wartung durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufgaben==&lt;br /&gt;
Der Atemschutz-Gerätewart&lt;br /&gt;
* überwacht die Prüftermine&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Prüfungen sowie Wartungs- und Pflegemaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* führt die vorgeschriebenen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durch&lt;br /&gt;
* beseitigt festgestellte Mängel und veranlasst ggf. die weitergehende Instandsetzung&lt;br /&gt;
* befüllt die [[Atemluftflasche]] mit [[w:Atemschutzkompressor]] (erfordert zusätzlich jährliche Einweisung in Kompressor)&lt;br /&gt;
* führt den Gerätenachweis&lt;br /&gt;
* wirkt bei der Aus- und Fortbildung der [[Atemschutzgeräteträger]] mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Qualifikation==&lt;br /&gt;
* Mindestalter 18&lt;br /&gt;
* [[Grundausbildung]]&lt;br /&gt;
* Ausbildung zur Atemschutzgerätewartin / zum Atemschutzgerätewart&lt;br /&gt;
* Gerätebezogene regelmäßige Einweisung beim Hersteller oder von ihm hierfür autorisierte Einrichtungen&lt;br /&gt;
* regelmäßige Teilnahme, (mindestens alle 5 Jahre) an einer entsprechenden Fortbildung&lt;br /&gt;
* [[Bereichsausbildung Atemschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrgang Atemschutz-Gerätewart]]&lt;br /&gt;
* Berufung durch [[Landesverband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktionen im OV-Stab}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4t&amp;diff=25174</id>
		<title>Atemschutzgerät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4t&amp;diff=25174"/>
		<updated>2019-07-16T16:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Abkürzung behoben&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Einleitung=&lt;br /&gt;
Das Atemschutzgerät (Umluftunabhängiges Atemschutzgerät) kann von dafür ausgebildeten [[Atemschutzgeräteträger]]n in Situationen genutzt werden, in denen sie durch [[Atemgift]]e z.B. wie giftige Gase oder Rauch gefährdet sind. Atemgifte sind in der Luft befindliche Stoffe die die Atmung schädigen. Dazu gehören auch Gase die durch Sauerstoffverdrängung den Einsatz von Filtermasken unmöglich machen. Alle [http://thwiki.org/t=Helfer Helfer] dürfen Umluftabhängige Atemschutzgeräte tragen, denn die dafür bestandene Untersuchung [[G26/2]] ist Voraussetzung für den Dienst im THW.&amp;lt;br /&amp;gt; Viele [http://thwiki.org/t=Helfer Helfer] der [[Fachgruppe]]n und [[Bergungsgruppe]]n werden zusätzlich auf G26/3 untersucht und speziell als [[Atemschutzgeräteträger]] ausgebildet. Mit dieser Ausbildung dürfen Umluftunanhängige Atemschutzgeräte getragen werden. Das Gesamtgewicht darf nicht 18kg übersteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einteilung der Atemschutzgeräte*==&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräte werden entsprechend ihrer Schutzwirkung in Filter- und Isoliergeräte eingeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtergeräte wirken durch Reinigen der Einatemluft bzw. Isoliergeräte wirken durch Zufuhr von Atemluft aus dem Luftversorgungssystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Filtergeräte (abhängig von der Umgebungsatmosphäre) - Atemanschluss mit Filter&lt;br /&gt;
* Isoliergeräre (unabhängig von der Umgebungsatmosphäre) - Atemanschluss mit Luftversorgungssystemen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dürfen nur Atemschutzgeräte verwendet werden, die für den jeweiligen Einsatzzweck&lt;br /&gt;
geeignet und für das Technische Hilfswerk anerkannt sind. Teil eines jeden Atemschutzgerätes ist der Atemanschluss, der das Gerät mit den Atemwegen des Benutzers verbindet. Als Atemanschluss wird beim Technischen Hilfswerk eine Vollmaske oder eine Masken/Helmkombination verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Handhabung der Atemschutzgeräte richtet sich nach den Gebrauchsanleitungen der Hersteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein vorhandener Zweitanschluss darf ausschließlich für Rettungszwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuordnung des Atemanschlusses*==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atemanschlüsse können den Einsatzkräften persönlich zugeteilt werden und/oder Teil der Fahrzeugbeladung sein. Für Einsatzkräfte, die das erforderliche Sehvermögen nur mit einer Brille erreichen, muss eine innenliegende Maskenbrille bereitgestellt und persönlich zugeteilt werden. Die Maskenbrille muss in den zugeteilten Atemanschluss eingesetzt sein und im Einsatz und bei Übungen getragen werden. Maskenbrillen, welche über die Dichtlinie des Atemanschlusse verlaufen, sind nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gerätearten=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 File:Atemluftfilter Einwegmaske.jpg|Einwegmaske&lt;br /&gt;
 File:Bundswehrsoldat mit abc maske-da65.jpg|DA 65&lt;br /&gt;
 File:Draeger pressluftatmer.jpg|Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
 File:draeger_panorama_atemanschluss.jpg|Dräger Panorama Atemanschluss für Überdruck&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Halbmaske==&lt;br /&gt;
Die Halbmaske wird zumeist verwendet, wenn von Gefahren im Staub o.ä. ausgegangen wird. Die Maske wird dann zusammen mit einer Schutzbrille getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische beim THW zu findene Geräte:&lt;br /&gt;
*Mundschutz, Einwegmaske&lt;br /&gt;
*Dräger X-plore&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vollmaske Umluftabhängig==&lt;br /&gt;
Die beim THW eingesetzten Vollmaske ist die [[Vollmaske 65 Z]] von Dräger. Anhand der Masken Beschriftung ist zu erkennen das diese teilweise auch von Auer hergestellt wurde, woher die Maske auch als DA65 bekannt ist. Die bei der Bundeswehr verwendete Atemschutzmaske DA65 ist der 65 Z sehr ähnlich. Bezeichnungen wie M65 oder M65z sind auch für die beim THW eingesetzte Maske gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vollmaske Umluftunanhängig==&lt;br /&gt;
Die beim THW eingesetzten Umluftunabhängigen Systeme arbeiten alle mit Überdruck. Dies hat im Gegensatz zu den Atemschutzgeräten mit Normaldruck den Vorteil, das keine Partikel durch undichte Stellen eindringen können.&amp;lt;br /&amp;gt;Das die Geräte für Überdruck geeignet sind, erkennt man an den roten (in USA blau) Bauteilen an Lungenautomat und Atemanschluß und an dem federbelasteten Ausatemventil. Zur weiteren Sicherheit ist das Gewinde des Lungenautomaten ein Spitzgewinde 45x3m anstatt Rundgewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das THW hat Atemschutzgeräte der folgenden Hersteller beschafft:&lt;br /&gt;
*MSA&lt;br /&gt;
*Dräger&lt;br /&gt;
*BartelsRieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bestandteile==&lt;br /&gt;
Das umluftunabhängige Atemschutzgerät, wie es beim Technische Hilfswerk (THW) eingesetzt wird, besteht aus folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
* Atemanschluss wird im Volksmund oft Atemschutzmaske genannt.&lt;br /&gt;
* Lungenautomat&lt;br /&gt;
* Grundgerät (Tragegestell mit Druckminderer)&lt;br /&gt;
*[[Atemluftflasche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komponenten lassen sich mischen, da die Verbindungen in einer Norm vorgegeben sind. Es muss aber beachtet werden, das die Warneinrichtung weiterhin vorhanden und funktionstüchtig ist. Der Hersteller BartelsRieger hat die Warneinrichtung nicht am Druckminderer, sondern am Lungenautomat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Warneinrichtung reagiert bei einem Flaschendruck von unter 55 ±5 bar und gibt einen permanent anhaltenden Pfeifton von ca. 90db ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einsatzdauer=&lt;br /&gt;
Die Einsatzdauer ist sehr stark von der Art der Aufgabe abhängig. So vervielfacht sich das Atemminutenvolumen bei starker Anstrengung gegen über dem in Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luftvolumen errechnet sich:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Flaschenvolumen * Flaschendruck / Umgebungsdruck&#039;&#039; (letzteres nur beim [[Bergungstauchen]] relevant, da sonst der Luftdruck immer ca. 1 bar )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: 6 Liter * 300 bar ergibt ca 1670 Liter Atemluft (nicht 1800 - durch physikalische Prozesse)&lt;br /&gt;
Bei einem Verbrauch von z.B. ca. 20 Liter pro min in Ruhe bedeutet dies einen Luftvorrat von 83 Minuten (1670 L / 10 L/min =&amp;gt; 83 min) Luftvorrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei Anstrengung der Atemminutenvolumen über 40 L/min ansteigen kann, und prinzipiell für den Rückmarsch der Doppelte Luftverbrauch eingerechnet werden muss. Kann sich die echte Arbeitszeit auf ein paar Minuten verkürzen. Die Typische Einsatzdauer eines Atemschutzgerätes des THW beträgt zwischen 20 und 25 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verdeutlichung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Abgelesener Druck bei Einsatzbeginn: 305 bar&lt;br /&gt;
*Nach 10 Minuten bei Ankunft an der Arbeitsstelle: 240 bar &lt;br /&gt;
Dies bedeutet das: 65 bar * 2 = 130 Bar Flaschendruck zusätzlich für den Rückmarsch eingeplant werden müssen.&lt;br /&gt;
Somit ergibt sich ein Restdruck für die Arbeiten von ca. 110bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wartung=&lt;br /&gt;
Das Atemschutzgerät wird beim Technische Hilfswerk (THW) durch den [[Atemschutz-Gerätewart]] geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Praxistipp=&lt;br /&gt;
Unter Atemschutz bewegt man sich oft in rutschender oder krabbelnder Weise. Um die Knie zu schützen empfiehlt sich die Verwendung von Knieschützern. Es sollte bei der Wahl der Modelle darauf geachtet werden, das diese leicht abzunehmen sind, um diese im Notfall schnell entfernen zu können. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich empfiehlt es sich jedoch nicht sich krabbelnd fortzubewegen, sondern im sogenannten Seitenkriechgang, wie er auch von der Feuerwehr ausgeführt wird. Dadurch wird die Gefahr eine Herabfallens bei Löchern im Boden vermindert und ein besserer Suchradius erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
*http://de.msasafety.com&lt;br /&gt;
*http://www.draeger.com&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgerät]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsschutzmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4t&amp;diff=25173</id>
		<title>Atemschutzgerät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4t&amp;diff=25173"/>
		<updated>2019-07-16T16:23:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Einleitung=&lt;br /&gt;
Das Atemschutzgerät (Umluftunabhängiges Atemschutzgerät) kann von dafür ausgebildeten [[Atemschutzgeräteträger]]n in Situationen genutzt werden, in denen sie durch [[Atemgift]]e z.B. wie giftige Gase oder Rauch gefährdet sind. Atemgifte sind in der Luft befindliche Stoffe die die Atmung schädigen. Dazu gehören auch Gase die durch Sauerstoffverdrängung den Einsatz von Filtermasken unmöglich machen. Alle [http://thwiki.org/t=Helfer Helfer] dürfen Umluftabhängige Atemschutzgeräte tragen, denn die dafür bestandene Untersuchung [[G26/2]] ist Voraussetzung für den Dienst im THW.&amp;lt;br /&amp;gt; Viele [http://thwiki.org/t=Helfer Helfer] der [[Fachgruppe]]n und [[Bergungsgruppe]]n werden zusätzlich auf G26/3 untersucht und speziell als [[Atemschutzgeräteträger]] ausgebildet. Mit dieser Ausbildung dürfen Umluftunanhängige Atemschutzgeräte getragen werden. Das Gesamtgewicht darf nicht 18kg übersteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einteilung der Atemschutzgeräte*==&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräte werden entsprechend ihrer Schutzwirkung in Filter- und Isoliergeräte eingeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtergeräte wirken durch Reinigen der Einatemluft bzw. Isoliergeräte wirken durch Zufuhr von Atemluft aus dem Luftversorgungssystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Filtergeräte (abhängig von der Umgebungsatmosphäre) - Atemanschluss mit Filter&lt;br /&gt;
* Isoliergeräre (unabhängig von der Umgebungsatmosphäre) - Atemanschluss mit Luftversorgungssystemen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dürfen nur Atemschutzgeräte verwendet werden, die für den jeweiligen Einsatzzweck&lt;br /&gt;
geeignet und für das Technische Hilfswerk anerkannt sind. Teil eines jeden Atemschutzgerätes ist der Atemanschluss, der das Gerät mit den Atemwegen des Benutzers verbindet. Als Atemanschluss wird beim Technischen Hilfswerk eine Vollmaske oder eine Masken/Helmkombination verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Handhabung der Atemschutzgeräte richtet sich nach den Gebrauchsanleitungen der Hersteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein vorhandener Zweitanschluss darf ausschließlich für Rettungszwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuordnung des Atemanschlusses*==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atemanschlüsse können den Einsatzkräften persönlich zugeteilt werden und/oder Teil der Fahrzeugbeladung sein. Für Einsatzkräfte, die das erforderliche Sehvermögen nur mit einer Brille erreichen, muss eine innenliegende Maskenbrille bereitgestellt und persönlich zugeteilt werden. Die Maskenbrille muss in den zugeteilten Atemanschluss eingesetzt sein und im Einsatz und bei Übungen getragen werden. Maskenbrillen, welche über die Dichtlinie des Atemanschlusse verlaufen, sind nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gerätearten=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 File:Atemluftfilter Einwegmaske.jpg|Einwegmaske&lt;br /&gt;
 File:Bundswehrsoldat mit abc maske-da65.jpg|DA 65&lt;br /&gt;
 File:Draeger pressluftatmer.jpg|Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
 File:draeger_panorama_atemanschluss.jpg|Dräger Panorama Atemanschluss für Überdruck&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Halbmaske==&lt;br /&gt;
Die Halbmaske wird zumeist verwendet, wenn von Gefahren im Staub o.ä. ausgegangen wird. Die Maske wird dann zusammen mit einer Schutzbrille getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische beim THW zu findene Geräte:&lt;br /&gt;
*Mundschutz, Einwegmaske&lt;br /&gt;
*Dräger X-plore&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vollmaske Umluftabhängig==&lt;br /&gt;
Die beim THW eingesetzten Vollmaske ist die [[Vollmaske 65 Z]] von Dräger. Anhand der Masken Beschriftung ist zu erkennen das diese teilweise auch von Auer hergestellt wurde, woher die Maske auch als DA65 bekannt ist. Die bei der Bundeswehr verwendete Atemschutzmaske DA65 ist der 65 Z sehr ähnlich. Bezeichnungen wie M65 oder M65z sind auch für die beim THW eingesetzte Maske gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vollmaske Umluftunanhängig==&lt;br /&gt;
Die beim THW eingesetzten Umluftunabhängigen Systeme arbeiten alle mit Überdruck. Dies hat im Gegensatz zu den Atemschutzgeräten mit Normaldruck den Vorteil, das keine Partikel durch undichte Stellen eindringen können.&amp;lt;br /&amp;gt;Das die Geräte für Überdruck geeignet sind, erkennt man an den roten (in USA blau) Bauteilen an Lungenautomat und Atemanschluß und an dem federbelasteten Ausatemventil. Zur weiteren Sicherheit ist das Gewinde des Lungenautomaten ein Spitzgewinde 45x3m anstatt Rundgewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das THW hat Atemschutzgeräte der folgenden Hersteller beschafft:&lt;br /&gt;
*MSA&lt;br /&gt;
*Dräger&lt;br /&gt;
*BartelsRieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bestandteile==&lt;br /&gt;
Das umluftunabhängige Atemschutzgerät, wie es beim Technische Hilfswerk (THW) eingesetzt wird, besteht aus folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
* Atemanschluss wird im Volksmund oft Atemschutzmaske genannt.&lt;br /&gt;
* Lungenautomat&lt;br /&gt;
* Grundgerät (Tragegestell mit Druckminderer)&lt;br /&gt;
*[[Atemluftflasche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komponenten lassen sich mischen, da die Verbindungen in einer Norm vorgegeben sind. Es muss aber beachtet werden, das die Warneinrichtung weiterhin vorhanden und funktionstüchtig ist. Der Hersteller BartelsRieger hat die Warneinrichtung nicht am Druckminderer, sondern am Lungenautomat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Warneinrichtung reagiert bei einem Flaschendruck von unter 55 ±5 bar und gibt einen permanent anhaltenden Pfeifton von ca. 90db ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einsatzdauer=&lt;br /&gt;
Die Einsatzdauer ist sehr stark von der Art der Aufgabe abhängig. So vervielfacht sich das Atemminutenvolumen bei starker Anstrengung gegen über dem in Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luftvolumen errechnet sich:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Flaschenvolumen * Flaschendruck / Umgebungsdruck&#039;&#039; (letzteres nur beim [[Bergungstauchen]] relevant, da sonst der Luftdruck immer ca. 1 bar )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: 6 Liter * 300 bar ergibt ca 1670 Liter Atemluft (nicht 1800 - durch physikalische Prozesse)&lt;br /&gt;
Bei einem Verbrauch von z.B. ca. 20 Liter pro min in Ruhe bedeutet dies einen Luftvorrat von 83 Minuten (1670 L / 10 L/min =&amp;gt; 83 min) Luftvorrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei Anstrengung der Atemminutenvolumen über 40 L/min ansteigen kann, und prinzipiell für den Rückmarsch der Doppelte Luftverbrauch eingerechnet werden muss. Kann sich die echte Arbeitszeit auf ein paar Minuten verkürzen. Die Typische Einsatzdauer eines Atemschutzgerätes des THW beträgt zwischen 20 und 25 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verdeutlichung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Abgelesener Druck bei Einsatzbeginn: 305 bar&lt;br /&gt;
*Nach 10 Minuten bei Ankunft an der Arbeitsstelle: 240 bar &lt;br /&gt;
Dies bedeutet das: 65 bar * 2 = 130 Bar Flaschendruck zusätzlich für den Rückmarsch eingeplant werden müssen.&lt;br /&gt;
Somit ergibt sich ein Restdruck für die Arbeiten von ca. 110bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wartung=&lt;br /&gt;
Das Atemschutzgerät wird beim THW durch den [[Atemschutz-Gerätewart]] geprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Praxistipp=&lt;br /&gt;
Unter Atemschutz bewegt man sich oft in rutschender oder krabbelnder Weise. Um die Knie zu schützen empfiehlt sich die Verwendung von Knieschützern. Es sollte bei der Wahl der Modelle darauf geachtet werden, das diese leicht abzunehmen sind, um diese im Notfall schnell entfernen zu können. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich empfiehlt es sich jedoch nicht sich krabbelnd fortzubewegen, sondern im sogenannten Seitenkriechgang, wie er auch von der Feuerwehr ausgeführt wird. Dadurch wird die Gefahr eine Herabfallens bei Löchern im Boden vermindert und ein besserer Suchradius erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
*http://de.msasafety.com&lt;br /&gt;
*http://www.draeger.com&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgerät]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsschutzmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4t&amp;diff=25172</id>
		<title>Atemschutzgerät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4t&amp;diff=25172"/>
		<updated>2019-07-16T16:20:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Überarbeitung Atemschutzgerät&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Einleitung=&lt;br /&gt;
Das Atemschutzgerät (Umluftunabhängiges Atemschutzgerät) kann von dafür ausgebildeten [[Atemschutzgeräteträger]]n in Situationen genutzt werden, in denen sie durch [[Atemgift]]e z.B. wie giftige Gase oder Rauch gefährdet sind. Atemgifte sind in der Luft befindliche Stoffe die die Atmung schädigen. Dazu gehören auch Gase die durch Sauerstoffverdrängung den Einsatz von Filtermasken unmöglich machen. Alle [http://thwiki.org/t=Helfer Helfer] dürfen Umluftabhängige Atemschutzgeräte tragen, denn die dafür bestandene Untersuchung [[G26/2]] ist Voraussetzung für den Dienst im THW.&amp;lt;br /&amp;gt; Viele [http://thwiki.org/t=Helfer Helfer] der [[Fachgruppe]]n und [[Bergungsgruppe]]n werden zusätzlich auf G26/3 untersucht und speziell als [[Atemschutzgeräteträger]] ausgebildet. Mit dieser Ausbildung dürfen Umluftunanhängige Atemschutzgeräte getragen werden. Das Gesamtgewicht darf nicht 18kg übersteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einteilung der Atemschutzgeräte*==&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräte werden entsprechend ihrer Schutzwirkung in Filter- und Isoliergeräte eingeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filtergeräte wirken durch Reinigen der Einatemluft bzw. Isoliergeräte wirken durch Zufuhr von Atemluft aus dem Luftversorgungssystem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Filtergeräte (abhängig von der Umgebungsatmosphäre) - Atemanschluss mit Filter&lt;br /&gt;
* Isoliergeräre (unabhängig von der Umgebungsatmosphäre) - Atemanschluss mit Luftversorgungssystemen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dürfen nur Atemschutzgeräte verwendet werden, die für den jeweiligen Einsatzzweck&lt;br /&gt;
geeignet und für das Technische Hilfswerk anerkannt sind. Teil eines jeden Atemschutzgerätes ist der Atemanschluss, der das Gerät mit den Atemwegen des Benutzers verbindet. Als Atemanschluss wird beim Technischen Hilfswerk eine Vollmaske oder eine Masken/Helmkombination verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Handhabung der Atemschutzgeräte richtet sich nach den Gebrauchsanleitungen der Hersteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein vorhandener Zweitanschluss darf ausschließlich für Rettungszwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zuordnung des Atemanschlusses*==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Atemanschlüsse können den Einsatzkräften persönlich zugeteilt werden und/oder Teil der Fahrzeugbeladung sein. Für Einsatzkräfte, die das erforderliche Sehvermögen nur mit einer Brille erreichen, muss eine innenliegende Maskenbrille bereitgestellt und persönlich zugeteilt werden. Die Maskenbrille muss in den zugeteilten Atemanschluss eingesetzt sein und im Einsatz und bei Übungen getragen werden. Maskenbrillen, welche über die Dichtlinie des Atemanschlusse verlaufen, sind nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gerätearten=&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 File:Atemluftfilter Einwegmaske.jpg|Einwegmaske&lt;br /&gt;
 File:Bundswehrsoldat mit abc maske-da65.jpg|DA 65&lt;br /&gt;
 File:Draeger pressluftatmer.jpg|Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
 File:draeger_panorama_atemanschluss.jpg|Dräger Panorama Atemanschluss für Überdruck&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Halbmaske==&lt;br /&gt;
Die Halbmaske wird zumeist verwendet, wenn von Gefahren im Staub o.ä. ausgegangen wird. Die Maske wird dann zusammen mit einer Schutzbrille getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische beim THW zu findene Geräte:&lt;br /&gt;
*Mundschutz, Einwegmaske&lt;br /&gt;
*Dräger X-plore&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vollmaske Umluftabhängig==&lt;br /&gt;
Die beim THW eingesetzten Vollmaske ist die [[Vollmaske 65 Z]] von Dräger. Anhand der Masken Beschriftung ist zu erkennen das diese teilweise auch von Auer hergestellt wurde, woher die Maske auch als DA65 bekannt ist. Die bei der Bundeswehr verwendete Atemschutzmaske DA65 ist der 65 Z sehr ähnlich. Bezeichnungen wie M65 oder M65z sind auch für die beim THW eingesetzte Maske gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vollmaske Umluftunanhängig==&lt;br /&gt;
Die beim THW eingesetzten Umluftunabhängigen Systeme arbeiten alle mit Überdruck. Dies hat im Gegensatz zu den Atemschutzgeräten mit Normaldruck den Vorteil, das keine Partikel durch undichte Stellen eindringen können.&amp;lt;br /&amp;gt;Das die Geräte für Überdruck geeignet sind, erkennt man an den roten (in USA blau) Bauteilen an Lungenautomat und Atemanschluß und an dem federbelasteten Ausatemventil. Zur weiteren Sicherheit ist das Gewinde des Lungenautomaten ein Spitzgewinde 45x3m anstatt Rundgewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das THW hat Atemschutzgeräte der folgenden Hersteller beschafft:&lt;br /&gt;
*MSA&lt;br /&gt;
*Dräger&lt;br /&gt;
*BartelsRieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bestandteile==&lt;br /&gt;
Das umluftunabhängige Atemschutzgerät, wie es beim THW eingesetzt wird, besteht aus folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
*Atemanschluss wird im Volksmund oft [[w:Atemschutzmaske]] genannt.&lt;br /&gt;
*[[w:Lungenautomat]]&lt;br /&gt;
*Grundgerät (Tragegestell mit Druckminderer)&lt;br /&gt;
*[[Atemluftflasche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komponenten lassen sich mischen, da die Verbindungen in einer Norm vorgegeben sind. Es muss aber beachtet werden, das die Warneinrichtung weiterhin vorhanden und funktionstüchtig ist. Der Hersteller BartelsRieger hat die Warneinrichtung nicht am Druckminderer, sondern am Lungenautomat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Warneinrichtung reagiert bei einem Flaschendruck von unter 55 ±5 bar und gibt einen permanent anhaltenden Pfeifton von ca. 90db ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einsatzdauer=&lt;br /&gt;
Die Einsatzdauer ist sehr stark von der Art der Aufgabe abhängig. So vervielfacht sich das Atemminutenvolumen bei starker Anstrengung gegen über dem in Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luftvolumen errechnet sich:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Flaschenvolumen * Flaschendruck / Umgebungsdruck&#039;&#039; (letzteres nur beim [[Bergungstauchen]] relevant, da sonst der Luftdruck immer ca. 1 bar )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: 6 Liter * 300 bar ergibt ca 1670 Liter Atemluft (nicht 1800 - durch physikalische Prozesse)&lt;br /&gt;
Bei einem Verbrauch von z.B. ca. 20 Liter pro min in Ruhe bedeutet dies einen Luftvorrat von 83 Minuten (1670 L / 10 L/min =&amp;gt; 83 min) Luftvorrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei Anstrengung der Atemminutenvolumen über 40 L/min ansteigen kann, und prinzipiell für den Rückmarsch der Doppelte Luftverbrauch eingerechnet werden muss. Kann sich die echte Arbeitszeit auf ein paar Minuten verkürzen. Die Typische Einsatzdauer eines Atemschutzgerätes des THW beträgt zwischen 20 und 25 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verdeutlichung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Abgelesener Druck bei Einsatzbeginn: 305 bar&lt;br /&gt;
*Nach 10 Minuten bei Ankunft an der Arbeitsstelle: 240 bar &lt;br /&gt;
Dies bedeutet das: 65 bar * 2 = 130 Bar Flaschendruck zusätzlich für den Rückmarsch eingeplant werden müssen.&lt;br /&gt;
Somit ergibt sich ein Restdruck für die Arbeiten von ca. 110bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wartung=&lt;br /&gt;
Das Atemschutzgerät wird beim THW durch den [[Atemschutz-Gerätewart]] geprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Praxistipp=&lt;br /&gt;
Unter Atemschutz bewegt man sich oft in rutschender oder krabbelnder Weise. Um die Knie zu schützen empfiehlt sich die Verwendung von Knieschützern. Es sollte bei der Wahl der Modelle darauf geachtet werden, das diese leicht abzunehmen sind, um diese im Notfall schnell entfernen zu können. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich empfiehlt es sich jedoch nicht sich krabbelnd fortzubewegen, sondern im sogenannten Seitenkriechgang, wie er auch von der Feuerwehr ausgeführt wird. Dadurch wird die Gefahr eine Herabfallens bei Löchern im Boden vermindert und ein besserer Suchradius erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Links=&lt;br /&gt;
*http://de.msasafety.com&lt;br /&gt;
*http://www.draeger.com&lt;br /&gt;
* [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4t Atemschutzgerät]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsschutzmittel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4t&amp;diff=25171</id>
		<title>Atemschutzgerät</title>
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		<updated>2019-07-16T15:08:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: klaine verbässerungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Atemschutzgerät (Umluftunabhängiges Atemschutzgerät) kann von dafür ausgebildeten [[Atemschutzgeräteträger]]n in Situationen genutzt werden, in denen sie durch [[Atemgift]]e z.B. wie giftige Gase oder Rauch gefährdet sind. Atemgifte sind in der Luft befindliche Stoffe die die Atmung schädigen. Dazu gehören auch Gase die durch Sauerstoffverdrängung den Einsatz von Filtermasken unmöglich machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle [http://thwiki.org/t=Helfer Helfer] dürfen Umluftabhängige Atemschutzgeräte tragen, denn die dafür bestandene Untersuchung [[G26/2]] ist Voraussetzung für den Dienst im THW.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Viele [http://thwiki.org/t=Helfer Helfer] der [[Fachgruppe]]n und [[Bergungsgruppe]]n werden zusätzlich auf G26/3 untersucht und speziell als [[Atemschutzgeräteträger]] ausgebildet. Mit dieser Ausbildung dürfen Umluftunanhängige Atemschutzgeräte getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gerätearten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 File:Atemluftfilter Einwegmaske.jpg|Einwegmaske&lt;br /&gt;
 File:Bundswehrsoldat mit abc maske-da65.jpg|DA 65&lt;br /&gt;
 File:Draeger pressluftatmer.jpg|Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
 File:draeger_panorama_atemanschluss.jpg|Dräger Panorama Atemanschluss für Überdruck&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Halbmaske===&lt;br /&gt;
Die Halbmaske wird zumeist verwendet, wenn von Gefahren im Staub o.ä. ausgegangen wird. Die Maske wird dann zusammen mit einer Schutzbrille getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische beim THW zu findene Geräte:&lt;br /&gt;
*Mundschutz, Einwegmaske&lt;br /&gt;
*Dräger X-plore&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vollmaske Umluftabhängig===&lt;br /&gt;
&amp;lt;youtube v=&amp;quot;a4NMlhyB68k&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die beim THW eingesetzten Vollmaske ist die [[Vollmaske 65 Z]] von Dräger. Anhand der Masken Beschriftung ist zu erkennen das diese teilweise auch von Auer hergestellt wurde, woher die Maske auch als DA65 bekannt ist. Die bei der Bundeswehr verwendete Atemschutzmaske DA65 ist der 65 Z sehr ähnlich. Bezeichnungen wie M65 oder M65z sind auch für die beim THW eingesetzte Maske gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vollmaske Umluftunanhängig===&lt;br /&gt;
Die beim THW eingesetzten Umluftunabhängigen Systeme arbeiten alle mit Überdruck. Dies hat im Gegensatz zu den Atemschutzgeräten mit Normaldruck den Vorteil, das keine Partikel durch undichte Stellen eindringen können.&amp;lt;br /&amp;gt;Das die Geräte für Überdruck geeignet sind, erkennt man an den roten (in USA blau) Bauteilen an Lungenautomat und Atemanschluß und an dem federbelasteten Ausatemventil. Zur weiteren Sicherheit ist das Gewinde des Lungenautomaten ein Spitzgewinde 45x3m anstatt Rundgewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das THW hat Atemschutzgeräte der folgenden Hersteller beschafft:&lt;br /&gt;
*MSA&lt;br /&gt;
*Dräger&lt;br /&gt;
*BartelsRieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bestandteile====&lt;br /&gt;
Das umluftunabhängige Atemschutzgerät, wie es beim THW eingesetzt wird, besteht aus folgenden Komponenten:&lt;br /&gt;
*Atemanschluss wird im Volksmund oft [[w:Atemschutzmaske]] genannt.&lt;br /&gt;
*[[w:Lungenautomat]]&lt;br /&gt;
*Grundgerät (Tragegestell mit Druckminderer)&lt;br /&gt;
*[[Atemluftflasche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komponenten lassen sich mischen, da die Verbindungen in einer Norm vorgegeben sind. Es muss aber beachtet werden, das die Warneinrichtung weiterhin vorhanden und funktionstüchtig ist. Der Hersteller BartelsRieger hat die Warneinrichtung nicht am Druckminderer, sondern am Lungenautomat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Warneinrichtung reagiert bei einem Flaschendruck von unter 55 ±5 bar und gibt einen permanent anhaltenden Pfeifton von ca. 90db ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einsatzdauer====&lt;br /&gt;
Die Einsatzdauer ist sehr stark von der Art der Aufgabe abhängig. So vervielfacht sich das Atemminutenvolumen bei starker Anstrengung gegen über dem in Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luftvolumen errechnet sich:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Flaschenvolumen * Flaschendruck / Umgebungsdruck&#039;&#039; (letzteres nur beim [[Bergungstauchen]] relevant, da sonst der Luftdruck immer ca. 1 bar )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: 6 Liter * 300 bar ergibt ca 1670 Liter Atemluft (nicht 1800 - durch physikalische Prozesse)&lt;br /&gt;
Bei einem Verbrauch von z.B. ca. 20 Liter pro min in Ruhe bedeutet dies einen Luftvorrat von 83 Minuten (1670 L / 10 L/min =&amp;gt; 83 min) Luftvorrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da bei Anstrengung der Atemminutenvolumen über 40 L/min ansteigen kann, und prinzipiell für den Rückmarsch der Doppelte Luftverbrauch eingerechnet werden muss. Kann sich die echte Arbeitszeit auf ein paar Minuten verkürzen. Die Typische Einsatzdauer eines Atemschutzgerätes des THW beträgt zwischen 20 und 25 min. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verdeutlichung:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Abgelesener Druck bei Einsatzbeginn: 305 bar&lt;br /&gt;
*Nach 10 Minuten bei Ankunft an der Arbeitsstelle: 240 bar &lt;br /&gt;
Dies bedeutet das: 65 bar * 2 = 130 Bar Flaschendruck zusätzlich für den Rückmarsch eingeplant werden müssen.&lt;br /&gt;
Somit ergibt sich ein Restdruck für die Arbeiten von ca. 110bar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wartung==&lt;br /&gt;
Das Atemschutzgerät wird beim THW durch den [[Atemschutz-Gerätewart]] geprüft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
*Das Gesamtgewicht darf nicht 18kg übersteigen.&lt;br /&gt;
*Vorgabe ist die THW DV 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Praxistipp==&lt;br /&gt;
Unter Atemschutz bewegt man sich oft in rutschender oder krabbelnder Weise. Um die Knie zu schützen empfiehlt sich die Verwendung von Knieschützern. Es sollte bei der Wahl der Modelle darauf geachtet werden, das diese leicht abzunehmen sind, um diese im Notfall schnell entfernen zu können. &lt;br /&gt;
Grundsätzlich empfiehlt es sich jedoch nicht sich krabbelnd fortzubewegen, sondern im sogenannten Seitenkriechgang, wie er auch von der Feuerwehr ausgeführt wird. Dadurch wird die Gefahr eine Herabfallens bei Löchern im Boden vermindert und ein besserer Suchradius erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
*http://de.msasafety.com&lt;br /&gt;
*http://www.draeger.com&lt;br /&gt;
*[[w:Atemschutzgerät]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B1]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstattung B2]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsschutzmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25170</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25170"/>
		<updated>2019-07-16T14:53:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Fettschrift entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der Atemschutzgeräteträger muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
* An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
* Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte mit Druckbehälter, die bei Einsatzbeginn weniger als 90 Prozent des Nenn-Fülldruckes anzeigen, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.&lt;br /&gt;
*Die Truppführerin / der Truppführer muss vor und während des Einsatzes die Einsatzbereitschaft des Trupps überwachen, insbesondere den Behälterdruck kontrollieren.&lt;br /&gt;
* Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps richtet sich nach derjenigen Einsatzkraft innerhalb des Trupps, deren Atemluftverbrauch am größten ist.&lt;br /&gt;
* Jeder Atemschutztrupp muss grundsätzlich mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet sein. An Einsatzstellen, an denen eine Atemschutzüberwachung nicht durchgeführt wird, kann auf die Verwendung von Handsprechfunkgeräten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Nach Anschluss des Atemanschlusses an das Luftversorgungssystem, bei Erreichen des Einsatzzieles und bei Antritt des Rückweges muss sich der Atemschutztrupp über Funk bei der Atemschutzüberwachung melden. Weitere Meldungen sollen lagebedingt abgegeben werden.&lt;br /&gt;
* Die Erreichbarkeit der vorgehenden Trupps ist wegen der begrenzten Reichweite von Sprechfunkgeräten zu überprüfen und sicherzustellen. Bricht die Funkverbindung ab, muss der Sicherheitstrupp soweit vorgehen, bis wieder eine Sprechfunkverbindung besteht oder er den Atemschutztrupp erreicht hat. Es ist sofort ein neuer Sicherheitstrupp bereitzustellen.&lt;br /&gt;
* Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges beziehungsweise des vorgegangenen Trupps auf andere Weise sicherzustellen (beispielsweise durch ein Leinensicherungssystem). Eine Funkverbindung oder die Verwendung einer Wärmebildkamera ist kein geeignetes Mittel zur Sicherung des Rückweges.&lt;br /&gt;
* Falls mit einem Atemschutzgerät ein Unfall passiert, ist der Öffnungszustand des Ventils zu kennzeichnen und schriftlich festzuhalten (auch Anzahl der Umdrehungen bis zum Schließen des Ventils). Der Behälterdruck ist ebenfalls schriftlich festzuhalten. Das Atemschutzgerät (einschließlich des Atemanschlusses) ist sicherzustellen. Unfälle oder Beinaheunfälle sind dem Ortsbeauftragten zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Filtergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nur eingesetzt werden, wenn Luftsauerstoff in ausreichendem Maße vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nicht eingesetzt werden, wenn Art und Eigenschaft der vorhandenen Atemgifte unbekannt sind, wenn Atemgifte vorhanden sind, gegen deren Art oder Konzentration das Filter nicht schützt oder wenn starke Flocken- oder Staubbildung vorliegt.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzgrenzen der Atemfilter sind zu beachten. In Zweifelsfällen sind Isoliergeräte zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Gasfilter dürfen grundsätzlich nur gegen solche Gase und Dämpfe eingesetzt werden, die die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger bei Filterdurchbruch riechen oder schmecken kann. Die Möglichkeit einer Beeinträchtigung oder Lähmung des Geruchssinns durch den Schadstoff ist zu berücksichtigen. Die Herstellerangaben sind zu beachten.&lt;br /&gt;
* Bei Verwendung von Atemfiltern ist auf Funkenflug (z.B. Trennschleifen, Brennschneiden) oder offenes Feuer zu achten (Brandgefahr).&lt;br /&gt;
* Atemfilter, die geöffnet und benutzt wurden, müssen nach dem Einsatz unbrauchbar gemacht und entsorgt werden. Geöffnete, unbenutzte Filter können zu Ausbildungsund Übungszwecken verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Grundsätzlich ist ein Filter zu wechseln, wenn ein erhöhter Atemwiderstand festgestellt wird oder Geschmack bzw. Geruch durchschlägt. Bei der partikelfiltrierende Halbmaske FFP3 liegt die Einsatzzeit bei max. 8 Stunden. Die Einsatzzeit für Schraubfilter (ABEK2P3 / KS 80) liegt bei max. 25 Stunden. Im Einzelnen sind jeweils die Herstellerangaben zu beachten. Wird eine Vollmaske mit Filter zwischenzeitlich abgenommen (z.B. während einer Pause) ist eine Desinfektion durchzuführen und insbesondere der Filtereinlass am Rand zu desinfizieren und der Einlass abzukleben oder mit dem Verschlussstopfen zu verschließen. Nach der Arbeitsunterbrechung ist die Maske wieder aufzusetzen und der Einlass wieder zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutznachweis&amp;diff=25169</id>
		<title>Atemschutznachweis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutznachweis&amp;diff=25169"/>
		<updated>2019-07-16T14:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Verlinkung ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Atemschutznachweis* ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemschutznachweis (Atemschutzpass)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger Atemschutzgeräteträger] / jeder [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger Atemschutzgeräteträger] muss einen persönlichen Atemschutznachweis führen; der Atemschutznachweis kann auch zentral geführt werden. In ihm werden die Untersuchungstermine nach G 26, absolvierte Aus- und Fortbildung und die Unterweisungen sowie die Einsätze unter Atemschutz dokumentiert. Die Ortsbeauftragte / der Ortsbeauftragte oder eine beauftragte Person bestätigt die Richtigkeit der Angaben. Folgende Angaben sind in den Atemschutznachweis mindestens aufzunehmen:&lt;br /&gt;
* Datum und Einsatzort&lt;br /&gt;
* Art des Gerätes&lt;br /&gt;
* Atemschutzeinsatzzeit (Minuten)&lt;br /&gt;
* Tätigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutznachweis&amp;diff=25168</id>
		<title>Atemschutznachweis</title>
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		<updated>2019-07-16T14:47:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: zusatz der Quellen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Atemschutznachweis* ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemschutznachweis (Atemschutzpass)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Einsatzkraft muss einen persönlichen Atemschutznachweis führen; der Atemschutznachweis kann auch zentral geführt werden. In ihm werden die Untersuchungstermine nach G 26, absolvierte Aus- und Fortbildung und die Unterweisungen sowie die Einsätze unter Atemschutz dokumentiert. Die Ortsbeauftragte / der Ortsbeauftragte oder eine beauftragte Person bestätigt die Richtigkeit der Angaben. Folgende Angaben sind in den Atemschutznachweis mindestens aufzunehmen:&lt;br /&gt;
* Datum und Einsatzort&lt;br /&gt;
* Art des Gerätes&lt;br /&gt;
* Atemschutzeinsatzzeit (Minuten)&lt;br /&gt;
* Tätigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutznachweis&amp;diff=25167</id>
		<title>Atemschutznachweis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutznachweis&amp;diff=25167"/>
		<updated>2019-07-16T14:42:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Erstellung der Seite Atemschutznachweis&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Atemschutznachweis* ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Atemschutznachweis (Atemschutzpass)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Einsatzkraft muss einen persönlichen Atemschutznachweis führen; der Atemschutznachweis kann auch zentral geführt werden. In ihm werden die Untersuchungstermine nach G 26, absolvierte Aus- und Fortbildung und die Unterweisungen sowie die Einsätze unter Atemschutz dokumentiert. Die Ortsbeauftragte / der Ortsbeauftragte oder eine beauftragte Person bestätigt die Richtigkeit der Angaben. Folgende Angaben sind in den Atemschutznachweis mindestens aufzunehmen:&lt;br /&gt;
* Datum und Einsatzort&lt;br /&gt;
* Art des Gerätes&lt;br /&gt;
* Atemschutzeinsatzzeit (Minuten)&lt;br /&gt;
* Tätigkeit&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz%C3%BCberwachung&amp;diff=25166</id>
		<title>Atemschutzüberwachung</title>
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		<updated>2019-07-15T20:12:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Zeilenumbruch entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Atemschutzüberwachung* ==&lt;br /&gt;
* Atumschutzüberwachung auch ASÜ genannt ist für die Überwachung und die Protokolierung für alle [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger Atemschutzgeräteträger]zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die FwDV 7 (Ausgabe 2002) fordert in ihrer aktuellen Fassung, dass bei jedem Atemschutzeinsatz und jeder Übung mit Isoliergeräten grundsätzlich eine Atemschutzüberwachung durchgeführt werden muss. Diese dient als Unterstützung der Trupps bei der Kontrolle ihrer Behälterdrücke und zur Registrierung des Atemschutzeinsatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens folgende Punkte müssen erfasst werden:&lt;br /&gt;
* Namen der Einsatzkräfte unter Atemschutz, ggf. mit Funkrufnamen&lt;br /&gt;
* Uhrzeit beim Anschließen des Luftversorgungssystems&lt;br /&gt;
* Uhrzeit bei 1/3 und 2/3 der zu erwartenden Einsatzzeit&lt;br /&gt;
* Erreichen des Einsatzzieles&lt;br /&gt;
* Beginn des Rückzuges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Formblatt „Atemschutzüberwachung“ können noch weitere Informationen erfasst&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Einsatzstelle kann vermerkt werden. Die Verantwortliche / der Verantwortliche für die Atemschutzüberwachung muss erfasst werden. Dies ist nicht die Einsatzkraft, welche die Trupps mitverantwortlich überwacht sondern die zuständige Führungskraft. Diese kann die Überwachung delegieren, bleibt jedoch hauptverantwortlich. Im Vordruck ist jeder Trupp mit bis zu vier Einsatzkräften vorgesehen, von denen einer pro Trupp als Truppführerin / Truppführer festzulegen ist. Jeder Vordruck enthält den Platz für zwei Einsatztrupps und einen Sicherheitstrupp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kräfte werden mit Namen, Ortsverband (OV) sowie der Nummer des Pressluftatmers in die vorgesehenen Felder eingetragen. Der Funkrufname wird in der Überschriftzeile des Trupps vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In das Feld „Start, 0 Minuten“ werden Zeit und Druck eingetragen, falls sich der Trupp aus dem Sichtbereich der AÜ entfernt. Sollte der Trupp dann melden, dass er die Luftversorgung anschließt, so werden die Eintragungen unter „Anschließen, 0 Minuten“ vorgenommen. Wenn der Trupp sofort anschließt, entfällt der Eintrag bei „Start, 0 Minuten“. Bei beiden Varianten ist dann nach Ablauf von maximal 10 Minuten der Stand abzufragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In die Spalten „1/3 Einsatzzeit, 10 Minuten“ und „2/3 Einsatzzeit, 20 Minuten“ werden die aktuellen Stände der Zwischenabfragen nach der angegebenen Maximalzeit eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sobald das Einsatzziel erreicht ist und/oder der Trupp den Rückzug antritt, werden die Uhrzeiten in die Felder „Einsatzziel“ und/oder „Rückzug“ eingetragen. Unter „Ende, 30 Minuten“ ist die Zeit und der Behälterdruck am Ende des Einsatzes einzutragen. Hat der Trupp die Einsatzstelle bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verlassen, so ist spätestens jetzt der Einsatz dieses Trupps zu beenden. Die grundsätzlichen Regelungen für die Berechnung des Rückzugsweges sind zu beachten. In der Regel ist für den Rückweg die doppelte Menge an Atemluft einzuplanen, die für den Hinweg benötigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In die Felder „Druck“ wird immer der niedrigste Flaschendruck des Trupps eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter „Bemerkung“ können zusätzliche Informationen zu den einzelnen Trupps notiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Vordruck kann für die mehrfache Verwendung einlaminiert und mit einem Wachsstift(ein Wachsstift verwischt auch bei Nässe nicht, kann aber mit einem Tuch entfernt werden.) beschriftet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jedoch müssen mindestens die Namen der Atemschutzgeräteträgerinnen / der Atemschutzgeräteträger, das Datum und die Einsatzstelle, die Geräteart sowie die Einsatzdauer für die Dokumentation im Atemschutznachweis erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz%C3%BCberwachung&amp;diff=25165</id>
		<title>Atemschutzüberwachung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz%C3%BCberwachung&amp;diff=25165"/>
		<updated>2019-07-15T20:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Ergänzung: Atemschutzüberwachung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Atemschutzüberwachung* ==&lt;br /&gt;
* Atumschutzüberwachung auch ASÜ genannt ist für die Überwachung und die Protokolierung für alle [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger Atemschutzgeräteträger]zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die FwDV 7 (Ausgabe 2002) fordert in ihrer aktuellen Fassung, dass bei jedem Atemschutzeinsatz und jeder Übung mit Isoliergeräten grundsätzlich eine Atemschutzüberwachung durchgeführt werden muss. Diese dient als Unterstützung der Trupps bei der Kontrolle ihrer Behälterdrücke und zur Registrierung des Atemschutzeinsatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens folgende Punkte müssen erfasst werden:&lt;br /&gt;
* Namen der Einsatzkräfte unter Atemschutz, ggf. mit Funkrufnamen&lt;br /&gt;
* Uhrzeit beim Anschließen des Luftversorgungssystems&lt;br /&gt;
* Uhrzeit bei 1/3 und 2/3 der zu erwartenden Einsatzzeit&lt;br /&gt;
* Erreichen des Einsatzzieles&lt;br /&gt;
* Beginn des Rückzuges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Formblatt „Atemschutzüberwachung“ können noch weitere Informationen erfasst&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Einsatzstelle kann vermerkt werden. Die Verantwortliche / der Verantwortliche für die Atemschutzüberwachung muss erfasst werden. Dies ist nicht die Einsatzkraft, welche die Trupps mitverantwortlich überwacht sondern die zuständige Führungskraft. Diese kann die&lt;br /&gt;
Überwachung delegieren, bleibt jedoch hauptverantwortlich. Im Vordruck ist jeder Trupp mit bis zu vier Einsatzkräften vorgesehen, von denen einer pro Trupp als Truppführerin / Truppführer festzulegen ist. Jeder Vordruck enthält den Platz für zwei Einsatztrupps und einen Sicherheitstrupp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kräfte werden mit Namen, Ortsverband (OV) sowie der Nummer des Pressluftatmers in die vorgesehenen Felder eingetragen. Der Funkrufname wird in der Überschriftzeile des Trupps vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In das Feld „Start, 0 Minuten“ werden Zeit und Druck eingetragen, falls sich der Trupp aus dem Sichtbereich der AÜ entfernt. Sollte der Trupp dann melden, dass er die Luftversorgung anschließt, so werden die Eintragungen unter „Anschließen, 0 Minuten“ vorgenommen. Wenn der Trupp sofort anschließt, entfällt der Eintrag bei „Start, 0 Minuten“. Bei beiden Varianten ist dann nach Ablauf von maximal 10 Minuten der Stand abzufragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In die Spalten „1/3 Einsatzzeit, 10 Minuten“ und „2/3 Einsatzzeit, 20 Minuten“ werden die aktuellen Stände der Zwischenabfragen nach der angegebenen Maximalzeit eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sobald das Einsatzziel erreicht ist und/oder der Trupp den Rückzug antritt, werden die Uhrzeiten in die Felder „Einsatzziel“ und/oder „Rückzug“ eingetragen. Unter „Ende, 30 Minuten“ ist die Zeit und der Behälterdruck am Ende des Einsatzes einzutragen. Hat der Trupp die Einsatzstelle bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verlassen, so ist spätestens jetzt der Einsatz dieses Trupps zu beenden. Die grundsätzlichen Regelungen für die Berechnung des Rückzugsweges sind zu beachten. In der Regel ist für den Rückweg die doppelte Menge an Atemluft einzuplanen, die für den Hinweg benötigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In die Felder „Druck“ wird immer der niedrigste Flaschendruck des Trupps eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter „Bemerkung“ können zusätzliche Informationen zu den einzelnen Trupps notiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Vordruck kann für die mehrfache Verwendung einlaminiert und mit einem Wachsstift(ein Wachsstift verwischt auch bei Nässe nicht, kann aber mit einem Tuch entfernt werden.) beschriftet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jedoch müssen mindestens die Namen der Atemschutzgeräteträgerinnen / der Atemschutzgeräteträger, das Datum und die Einsatzstelle, die Geräteart sowie die Einsatzdauer für die Dokumentation im Atemschutznachweis erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25164</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25164"/>
		<updated>2019-07-15T20:07:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Eintrag: Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
* An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
* Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte mit Druckbehälter, die bei Einsatzbeginn weniger als 90 Prozent des Nenn-Fülldruckes anzeigen, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.&lt;br /&gt;
*Die Truppführerin / der Truppführer muss vor und während des Einsatzes die Einsatzbereitschaft des Trupps überwachen, insbesondere den Behälterdruck kontrollieren.&lt;br /&gt;
* Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps richtet sich nach derjenigen Einsatzkraft innerhalb des Trupps, deren Atemluftverbrauch am größten ist.&lt;br /&gt;
* Jeder Atemschutztrupp muss grundsätzlich mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet sein. An Einsatzstellen, an denen eine Atemschutzüberwachung nicht durchgeführt wird, kann auf die Verwendung von Handsprechfunkgeräten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Nach Anschluss des Atemanschlusses an das Luftversorgungssystem, bei Erreichen des Einsatzzieles und bei Antritt des Rückweges muss sich der Atemschutztrupp über Funk bei der Atemschutzüberwachung melden. Weitere Meldungen sollen lagebedingt abgegeben werden.&lt;br /&gt;
* Die Erreichbarkeit der vorgehenden Trupps ist wegen der begrenzten Reichweite von Sprechfunkgeräten zu überprüfen und sicherzustellen. Bricht die Funkverbindung ab, muss der Sicherheitstrupp soweit vorgehen, bis wieder eine Sprechfunkverbindung besteht oder er den Atemschutztrupp erreicht hat. Es ist sofort ein neuer Sicherheitstrupp bereitzustellen.&lt;br /&gt;
* Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges beziehungsweise des vorgegangenen Trupps auf andere Weise sicherzustellen (beispielsweise durch ein Leinensicherungssystem). Eine Funkverbindung oder die Verwendung einer Wärmebildkamera ist kein geeignetes Mittel zur Sicherung des Rückweges.&lt;br /&gt;
* Falls mit einem Atemschutzgerät ein Unfall passiert, ist der Öffnungszustand des Ventils zu kennzeichnen und schriftlich festzuhalten (auch Anzahl der Umdrehungen bis zum Schließen des Ventils). Der Behälterdruck ist ebenfalls schriftlich festzuhalten. Das Atemschutzgerät (einschließlich des Atemanschlusses) ist sicherzustellen. Unfälle oder Beinaheunfälle sind dem Ortsbeauftragten zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Filtergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nur eingesetzt werden, wenn Luftsauerstoff in ausreichendem Maße vorhanden ist.&lt;br /&gt;
* Filtergeräte dürfen nicht eingesetzt werden, wenn Art und Eigenschaft der vorhandenen Atemgifte unbekannt sind, wenn Atemgifte vorhanden sind, gegen deren Art oder Konzentration das Filter nicht schützt oder wenn starke Flocken- oder Staubbildung vorliegt.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzgrenzen der Atemfilter sind zu beachten. In Zweifelsfällen sind Isoliergeräte zu verwenden.&lt;br /&gt;
* Gasfilter dürfen grundsätzlich nur gegen solche Gase und Dämpfe eingesetzt werden, die die Atemschutzgeräteträgerin / der Atemschutzgeräteträger bei Filterdurchbruch riechen oder schmecken kann. Die Möglichkeit einer Beeinträchtigung oder Lähmung des Geruchssinns durch den Schadstoff ist zu berücksichtigen. Die Herstellerangaben sind zu beachten.&lt;br /&gt;
* Bei Verwendung von Atemfiltern ist auf Funkenflug (z.B. Trennschleifen, Brennschneiden) oder offenes Feuer zu achten (Brandgefahr).&lt;br /&gt;
* Atemfilter, die geöffnet und benutzt wurden, müssen nach dem Einsatz unbrauchbar gemacht und entsorgt werden. Geöffnete, unbenutzte Filter können zu Ausbildungsund Übungszwecken verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Grundsätzlich ist ein Filter zu wechseln, wenn ein erhöhter Atemwiderstand festgestellt wird oder Geschmack bzw. Geruch durchschlägt. Bei der partikelfiltrierende Halbmaske FFP3 liegt die Einsatzzeit bei max. 8 Stunden. Die Einsatzzeit für Schraubfilter (ABEK2P3 / KS 80) liegt bei max. 25 Stunden. Im Einzelnen sind jeweils die Herstellerangaben zu beachten. Wird eine Vollmaske mit Filter zwischenzeitlich abgenommen (z.B. während einer Pause) ist eine Desinfektion durchzuführen und insbesondere der Filtereinlass am Rand zu desinfizieren und der Einlass abzukleben oder mit dem Verschlussstopfen zu verschließen. Nach der Arbeitsunterbrechung ist die Maske wieder aufzusetzen und der Einlass wieder zu öffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz%C3%BCberwachung&amp;diff=25163</id>
		<title>Atemschutzüberwachung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutz%C3%BCberwachung&amp;diff=25163"/>
		<updated>2019-07-15T19:47:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Erstellung der Seite Atemschutzüberwachung ASÜ&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Atemschutzüberwachung* ==&lt;br /&gt;
* Atumschutzüberwachung auch ASÜ genannt ist die Atemschutzüberwachung für alle [http://thwiki.org/t=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger Atemschutzgeräteträger].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die FwDV 7 (Ausgabe 2002) fordert in ihrer aktuellen Fassung, dass bei jedem Atemschutzeinsatz und jeder Übung mit Isoliergeräten grundsätzlich eine Atemschutzüberwachung durchgeführt werden muss. Diese dient als Unterstützung der Trupps bei der Kontrolle ihrer Behälterdrücke und zur Registrierung des Atemschutzeinsatzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens folgende Punkte müssen erfasst werden:&lt;br /&gt;
* Namen der Einsatzkräfte unter Atemschutz, ggf. mit Funkrufnamen&lt;br /&gt;
* Uhrzeit beim Anschließen des Luftversorgungssystems&lt;br /&gt;
* Uhrzeit bei 1/3 und 2/3 der zu erwartenden Einsatzzeit&lt;br /&gt;
* Erreichen des Einsatzzieles&lt;br /&gt;
* Beginn des Rückzuges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Formblatt „Atemschutzüberwachung“ können noch weitere Informationen erfasst&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Einsatzstelle kann vermerkt werden. Die Verantwortliche / der Verantwortliche für die Atemschutzüberwachung muss erfasst werden. Dies ist nicht die Einsatzkraft, welche die Trupps mitverantwortlich überwacht sondern die zuständige Führungskraft. Diese kann die&lt;br /&gt;
Überwachung delegieren, bleibt jedoch hauptverantwortlich. Im Vordruck ist jeder Trupp mit bis zu vier Einsatzkräften vorgesehen, von denen einer pro Trupp als Truppführerin / Truppführer festzulegen ist. Jeder Vordruck enthält den Platz für zwei Einsatztrupps und einen Sicherheitstrupp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kräfte werden mit Namen, Ortsverband (OV) sowie der Nummer des Pressluftatmers in die vorgesehenen Felder eingetragen. Der Funkrufname wird in der Überschriftzeile des Trupps vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In das Feld „Start, 0 Minuten“ werden Zeit und Druck eingetragen, falls sich der Trupp aus dem Sichtbereich der AÜ entfernt. Sollte der Trupp dann melden, dass er die Luftversorgung anschließt, so werden die Eintragungen unter „Anschließen, 0 Minuten“ vorgenommen. Wenn der Trupp sofort anschließt, entfällt der Eintrag bei „Start, 0 Minuten“. Bei beiden Varianten ist dann nach Ablauf von maximal 10 Minuten der Stand abzufragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In die Spalten „1/3 Einsatzzeit, 10 Minuten“ und „2/3 Einsatzzeit, 20 Minuten“ werden die aktuellen Stände der Zwischenabfragen nach der angegebenen Maximalzeit eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sobald das Einsatzziel erreicht ist und/oder der Trupp den Rückzug antritt, werden die Uhrzeiten in die Felder „Einsatzziel“ und/oder „Rückzug“ eingetragen. Unter „Ende, 30 Minuten“ ist die Zeit und der Behälterdruck am Ende des Einsatzes einzutragen. Hat der Trupp die Einsatzstelle bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verlassen, so ist spätestens jetzt der Einsatz dieses Trupps zu beenden. Die grundsätzlichen Regelungen für die Berechnung des Rückzugsweges sind zu beachten. In der Regel ist für den Rückweg die doppelte Menge an Atemluft einzuplanen, die für den Hinweg benötigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In die Felder „Druck“ wird immer der niedrigste Flaschendruck des Trupps eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unter „Bemerkung“ können zusätzliche Informationen zu den einzelnen Trupps notiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Vordruck kann für die mehrfache Verwendung einlaminiert und mit einem Wachsstift(ein Wachsstift verwischt auch bei Nässe nicht, kann aber mit einem Tuch entfernt werden.) beschriftet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jedoch müssen mindestens die Namen der Atemschutzgeräteträgerinnen / der Atemschutzgeräteträger, das Datum und die Einsatzstelle, die Geräteart sowie die Einsatzdauer für die Dokumentation im Atemschutznachweis erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25156</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25156"/>
		<updated>2019-07-14T20:21:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Ergänzung AGT&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
* An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
* Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte mit Druckbehälter, die bei Einsatzbeginn weniger als 90 Prozent des Nenn-Fülldruckes anzeigen, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.&lt;br /&gt;
*Die Truppführerin / der Truppführer muss vor und während des Einsatzes die Einsatzbereitschaft des Trupps überwachen, insbesondere den Behälterdruck kontrollieren.&lt;br /&gt;
* Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps richtet sich nach derjenigen Einsatzkraft innerhalb des Trupps, deren Atemluftverbrauch am größten ist.&lt;br /&gt;
* Jeder Atemschutztrupp muss grundsätzlich mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet sein. An Einsatzstellen, an denen eine Atemschutzüberwachung nicht durchgeführt wird, kann auf die Verwendung von Handsprechfunkgeräten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Nach Anschluss des Atemanschlusses an das Luftversorgungssystem, bei Erreichen des Einsatzzieles und bei Antritt des Rückweges muss sich der Atemschutztrupp über Funk bei der Atemschutzüberwachung melden. Weitere Meldungen sollen lagebedingt abgegeben werden.&lt;br /&gt;
* Die Erreichbarkeit der vorgehenden Trupps ist wegen der begrenzten Reichweite von Sprechfunkgeräten zu überprüfen und sicherzustellen. Bricht die Funkverbindung ab, muss der Sicherheitstrupp soweit vorgehen, bis wieder eine Sprechfunkverbindung besteht oder er den Atemschutztrupp erreicht hat. Es ist sofort ein neuer Sicherheitstrupp bereitzustellen.&lt;br /&gt;
* Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges beziehungsweise des vorgegangenen Trupps auf andere Weise sicherzustellen (beispielsweise durch ein Leinensicherungssystem). Eine Funkverbindung oder die Verwendung einer Wärmebildkamera ist kein geeignetes Mittel zur Sicherung des Rückweges.&lt;br /&gt;
* Falls mit einem Atemschutzgerät ein Unfall passiert, ist der Öffnungszustand des Ventils zu kennzeichnen und schriftlich festzuhalten (auch Anzahl der Umdrehungen bis zum Schließen des Ventils). Der Behälterdruck ist ebenfalls schriftlich festzuhalten. Das Atemschutzgerät (einschließlich des Atemanschlusses) ist sicherzustellen. Unfälle oder Beinaheunfälle sind dem Ortsbeauftragten zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7 Stand: 01. Januar 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25155</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
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		<updated>2019-07-14T20:19:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Ergänzung „Atemschutzgeräteträger“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
* An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
* Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte mit Druckbehälter, die bei Einsatzbeginn weniger als 90 Prozent des Nenn-Fülldruckes anzeigen, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.&lt;br /&gt;
*Die Truppführerin / der Truppführer muss vor und während des Einsatzes die Einsatzbereitschaft des Trupps überwachen, insbesondere den Behälterdruck kontrollieren.&lt;br /&gt;
* Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps richtet sich nach derjenigen Einsatzkraft innerhalb des Trupps, deren Atemluftverbrauch am größten ist.&lt;br /&gt;
* Jeder Atemschutztrupp muss grundsätzlich mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet sein. An Einsatzstellen, an denen eine Atemschutzüberwachung nicht durchgeführt wird, kann auf die Verwendung von Handsprechfunkgeräten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Nach Anschluss des Atemanschlusses an das Luftversorgungssystem, bei Erreichen des Einsatzzieles und bei Antritt des Rückweges muss sich der Atemschutztrupp über Funk bei der Atemschutzüberwachung melden. Weitere Meldungen sollen lagebedingt abgegeben werden.&lt;br /&gt;
* Die Erreichbarkeit der vorgehenden Trupps ist wegen der begrenzten Reichweite von Sprechfunkgeräten zu überprüfen und sicherzustellen. Bricht die Funkverbindung ab, muss der Sicherheitstrupp soweit vorgehen, bis wieder eine Sprechfunkverbindung besteht oder er den Atemschutztrupp erreicht hat. Es ist sofort ein neuer Sicherheitstrupp bereitzustellen.&lt;br /&gt;
* Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges beziehungsweise des vorgegangenen Trupps auf andere Weise sicherzustellen (beispielsweise durch ein Leinensicherungssystem). Eine Funkverbindung oder die Verwendung einer Wärmebildkamera ist kein geeignetes Mittel zur Sicherung des Rückweges.&lt;br /&gt;
* Falls mit einem Atemschutzgerät ein Unfall passiert, ist der Öffnungszustand des Ventils zu kennzeichnen und schriftlich festzuhalten (auch Anzahl der Umdrehungen bis zum Schließen des Ventils). Der Behälterdruck ist ebenfalls schriftlich festzuhalten. Das Atemschutzgerät (einschließlich des Atemanschlusses) ist sicherzustellen. Unfälle oder Beinaheunfälle sind dem Ortsbeauftragten zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 * Quelle THW-Dienstvorschrift 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
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		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25154</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25154"/>
		<updated>2019-07-14T20:17:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
* An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
* Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte mit Druckbehälter, die bei Einsatzbeginn weniger als 90 Prozent des Nenn-Fülldruckes anzeigen, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.&lt;br /&gt;
*Die Truppführerin / der Truppführer muss vor und während des Einsatzes die Einsatzbereitschaft des Trupps überwachen, insbesondere den Behälterdruck kontrollieren.&lt;br /&gt;
* Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps richtet sich nach derjenigen Einsatzkraft innerhalb des Trupps, deren Atemluftverbrauch am größten ist.&lt;br /&gt;
* Jeder Atemschutztrupp muss grundsätzlich mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet sein. An Einsatzstellen, an denen eine Atemschutzüberwachung nicht durchgeführt wird, kann auf die Verwendung von Handsprechfunkgeräten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Nach Anschluss des Atemanschlusses an das Luftversorgungssystem, bei Erreichen des Einsatzzieles und bei Antritt des Rückweges muss sich der Atemschutztrupp über Funk bei der Atemschutzüberwachung melden. Weitere Meldungen sollen lagebedingt abgegeben werden.&lt;br /&gt;
* Die Erreichbarkeit der vorgehenden Trupps ist wegen der begrenzten Reichweite von Sprechfunkgeräten zu überprüfen und sicherzustellen. Bricht die Funkverbindung ab, muss der Sicherheitstrupp soweit vorgehen, bis wieder eine Sprechfunkverbindung besteht oder er den Atemschutztrupp erreicht hat. Es ist sofort ein neuer Sicherheitstrupp bereitzustellen.&lt;br /&gt;
* Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges beziehungsweise des vorgegangenen Trupps auf andere Weise sicherzustellen (beispielsweise durch ein Leinensicherungssystem). Eine Funkverbindung oder die Verwendung einer Wärmebildkamera ist kein geeignetes Mittel zur Sicherung des Rückweges.&lt;br /&gt;
* Falls mit einem Atemschutzgerät ein Unfall passiert, ist der Öffnungszustand des Ventils zu kennzeichnen und schriftlich festzuhalten (auch Anzahl der Umdrehungen bis zum Schließen des Ventils). Der Behälterdruck ist ebenfalls schriftlich festzuhalten. Das Atemschutzgerät (einschließlich des Atemanschlusses) ist sicherzustellen. Unfälle oder Beinaheunfälle sind dem Ortsbeauftragten zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-* Quelle THW-Dienstvorschrift 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25153</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25153"/>
		<updated>2019-07-14T20:16:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten* ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
* An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
* Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte mit Druckbehälter, die bei Einsatzbeginn weniger als 90 Prozent des Nenn-Fülldruckes anzeigen, sind grundsätzlich nicht einsatzbereit.&lt;br /&gt;
*Die Truppführerin / der Truppführer muss vor und während des Einsatzes die Einsatzbereitschaft des Trupps überwachen, insbesondere den Behälterdruck kontrollieren.&lt;br /&gt;
* Für den Rückweg ist in der Regel die doppelte Atemluftmenge wie für den Hinweg einzuplanen.&lt;br /&gt;
* Die Einsatzdauer eines Atemschutztrupps richtet sich nach derjenigen Einsatzkraft innerhalb des Trupps, deren Atemluftverbrauch am größten ist.&lt;br /&gt;
* Jeder Atemschutztrupp muss grundsätzlich mit einem Handsprechfunkgerät ausgestattet sein. An Einsatzstellen, an denen eine Atemschutzüberwachung nicht durchgeführt wird, kann auf die Verwendung von Handsprechfunkgeräten verzichtet werden.&lt;br /&gt;
* Nach Anschluss des Atemanschlusses an das Luftversorgungssystem, bei Erreichen des Einsatzzieles und bei Antritt des Rückweges muss sich der Atemschutztrupp über Funk bei der Atemschutzüberwachung melden. Weitere Meldungen sollen lagebedingt abgegeben werden.&lt;br /&gt;
* Die Erreichbarkeit der vorgehenden Trupps ist wegen der begrenzten Reichweite von Sprechfunkgeräten zu überprüfen und sicherzustellen. Bricht die Funkverbindung ab, muss der Sicherheitstrupp soweit vorgehen, bis wieder eine Sprechfunkverbindung besteht oder er den Atemschutztrupp erreicht hat. Es ist sofort ein neuer Sicherheitstrupp bereitzustellen.&lt;br /&gt;
* Hat der vorgehende Trupp keine Schlauchleitung vorgenommen, so ist das Auffinden des Rückweges beziehungsweise des vorgegangenen Trupps auf andere Weise sicherzustellen (beispielsweise durch ein Leinensicherungssystem). Eine Funkverbindung oder die Verwendung einer Wärmebildkamera ist kein geeignetes Mittel zur Sicherung des Rückweges.&lt;br /&gt;
* Falls mit einem Atemschutzgerät ein Unfall passiert, ist der Öffnungszustand des Ventils zu kennzeichnen und schriftlich festzuhalten (auch Anzahl der Umdrehungen bis zum Schließen des Ventils). Der Behälterdruck ist ebenfalls schriftlich festzuhalten. Das Atemschutzgerät (einschließlich des Atemanschlusses) ist sicherzustellen. Unfälle oder Beinaheunfälle sind dem Ortsbeauftragten zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Quelle THW-Dienstvorschrift 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25152</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
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		<updated>2019-07-14T20:10:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
*An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
*Gehen Atemschutztrupps über verschiedene Angriffswege in von außen nicht einsehbare Bereiche vor, soll für jeden dieser Angriffswege mindestens ein Sicherheitstrupp zum Einsatz bereitstehen. Die Anzahl der Sicherheitstrupps richtet sich nach der Beurteilung der Lage durch die Einsatzleiterin / den Einsatzleiter&lt;br /&gt;
*Jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger des Sicherheitstrupps muss ein Atemschutzgerät mit Atemanschluss angelegt, die Einsatzkurzprüfung durchgeführt sowie nach Lage weitere Hilfsmittel (zum Beispiel Rettungstuch) zum sofortigen Einsatz bereitgelegt haben. Es kann angeordnet werden, dass der Atemanschluss noch nicht angelegt, sondern nur griffbereit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25151</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25151"/>
		<updated>2019-07-14T20:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
*An Einsatzstellen, an denen eine Gefährdung von Atemschutztrupps weitestgehend&lt;br /&gt;
auszuschließen oder die Rettung durch einen Sicherheitstrupp auch ohne Atemschutz&lt;br /&gt;
möglich ist, beispielsweise bei Brandeinsätzen im Freien, kann auf die Bereitstellung&lt;br /&gt;
von Sicherheitstrupps verzichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25150</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25150"/>
		<updated>2019-07-14T20:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten ==&lt;br /&gt;
* Unter Atemschutzgeräten wird immer mindestens zu zweit vorgegangen. Die Einsatzkräfte innerhalb eines Atemschutztrupps unterstützen sich insbesondere  beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der  Anschlussleitungen und der Begurtung. Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rückweg an. Vom Grundsatz des truppweisen  Vorgehens darf nur bei besonderen Lagen, beispielsweise beim Einstieg in Behälter und in enge Schächte, unter Beachtung zusätzlicher Sicherungsmaßnahmen abgewichen werden. Innerhalb eines Trupps sollen in der Regel gleiche Atemschutzgerätetypen verwendet werden.&lt;br /&gt;
* An jeder Einsatzstelle muss für die eingesetzten Atemschutztrupps mindestens ein Sicherheitstrupp (bestehend aus mindestens zwei Helferinnen / Helfern) zum Einsatz bereit stehen. Je nach Risiko und personeller Stärke des eingesetzten Atemschutztrupps wird die Stärke des Sicherheitstrupps  erhöht. Dies gilt insbesondere bei Einsätzen in ausgedehnten Objekten, beispielsweise in Tunnelanlagen und in Tiefgaragen. Der Sicherheitstrupp muss  ein entsprechend der zu erwartenden Notfalllage geeignetes Atemschutzgerät tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25149</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25149"/>
		<updated>2019-07-14T19:57:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgrundsätze beim Tragen von Isoliergeräten ==&lt;br /&gt;
* Der Atemschutztrupp unterstützt sich beim Anschließen des Atemanschlusses und kontrollieren gegenseitig den sicheren Sitz der Atemschutzgeräte sowie die richtige Lage der Anschlussleitungen und der Begurtung.&lt;br /&gt;
* Der Trupp bleibt im Einsatz eine Einheit und tritt auch gemeinsam den Rücktritt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25148</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25148"/>
		<updated>2019-07-14T19:45:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: /* Ausbildung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den Atemschutzgeräteträger&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
	</entry>
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		<id>https://thwiki.org/index.php?title=Atemschutzger%C3%A4tetr%C3%A4ger&amp;diff=25147</id>
		<title>Atemschutzgeräteträger</title>
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		<updated>2019-07-14T19:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wolfgang: Überarbeitung AGT Grundsätze&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Casco_helm.jpg|thumb|THW-Helm mit dem &amp;quot;A&amp;quot; als Kennzeichnung eines Atemschutzgeräteträgers]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Abzeichen atemschutzgeraetetraeger.gif|thumb|[[Abzeichen für Sonderausbildung]] zum Atemschutzgeräteträger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Atemschutzgeräteträger&#039;&#039;&#039; bezeichnet man die [[Helfer]] beim THW, die die [[Bereichsausbildung Atemschutz]] erfolgreich abgeschlossen haben und für die Nutzung eines [[Atemschutzgerät]]es berechtigt sind.&lt;br /&gt;
Atemschutzgeräteträger werden beim THW oft durch ein &amp;quot;A&amp;quot; auf der Vorderseite des [[Helm]]es gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des [[Atemschutzgerät]]es ist in dem entsprechenden Artikel zu entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Der auszubildende Atemschutzgeräteträger (AGT) muss mindestens 18 Jahre alt sein. Des weiteren muss eine gültige G26/3 Untersuchung vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausbildung gehören:&lt;br /&gt;
* Anforderungen an den AGT&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte und deren Umgang sowie deren Unterschiede und Aufbau&lt;br /&gt;
* Atemgifte und deren Eigenschaften&lt;br /&gt;
* Atmung des menschlichen Körpers&lt;br /&gt;
* Allgemeine Einsatzgrundsätze&lt;br /&gt;
* Verantwortung im Atemschutzeinsatz&lt;br /&gt;
* Rückzugsicherung&lt;br /&gt;
* Sicherungstrupp bzw. Rettungstrupp&lt;br /&gt;
* Kurzprüfung der Geräte&lt;br /&gt;
* Gewöhnung an das Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Arbeiten mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Erschwerte und Schwerstarbeit mit dem Atemschutzgerät&lt;br /&gt;
* Einsatz des Rettungstrupps und deren Vorgehen &lt;br /&gt;
* Atemschutzstrecke&lt;br /&gt;
* Wartung und Reinigung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Einsatzgrundsätze ==&lt;br /&gt;
* jede Atemschutzgeräteträgerin / jeder Atemschutzgeräteträger ist für seine Sicherheit eigenverantwortlich&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräte sind außerhalb des Gefahrenbereiches an- und abzulegen&lt;br /&gt;
* vor dem Einsatz muss eine Einsatzkurzprüfung durchgeführt werden&lt;br /&gt;
* zwischen zwei Atemschutzeinsätzen ist eine Ruhepause einzulegen&lt;br /&gt;
* der Flüssigkeitsverlust der Einsatzkräfte ist durch geeignete Getränke auszugleichen&lt;br /&gt;
* nur mit einsatzbereitem Rettungstrupp in den Gefahrenbereich&lt;br /&gt;
* Hinweg mal zwei für den Rückweg einplanen&lt;br /&gt;
* kein Einsatz bei Erkältung&lt;br /&gt;
* kein Einsatz nach Einnahme von Medikamenten, Alkohol, Drogen oder Rauschmitteln &lt;br /&gt;
* der [[Atemschutzgeräteträger]] muss melden, dass er nicht einsatzfähig ist&lt;br /&gt;
* Atemschutzgeräteträger gehen immer truppweise vor&lt;br /&gt;
* der Trupp bleibt immer eine Einheit&lt;br /&gt;
* keine Flaschen mit einem Restdruck von unter 90% verwenden. (sprich: 270bar bei 300bar Flasche)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Funktion-TZ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsverband &amp;amp; Helfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aus- und Fortbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bereichsausbildung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:toexport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wolfgang</name></author>
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